Anläßlich meines Buchs „Jodelmania“ (Kunstmann Verlag, 2019) hat mich MusikGlobal-Redakteurin Anette Sidhu von SWR2 ins Studio eingeladen und kreuz und quer über die Geschichte des Jodelns befragt, dazwischen die passende Musik gespielt. Daraus ist jetzt eine Jodelreise von den Alpen nach Amerika geworden, eine einstündige Sendung, die auch solche Phänomene beleuchtet und solchen Fragen nachgeht, wie: Warum Jodeln heute wieder neue Gemeinschaftserlebnisse ermöglicht, wo es derzeit Workshops und Festivals zum Thema gibt und welche experimentellen Künstler sich mit dem Phänomen befassen?
Christoph Wagner, der Kurator der Ausstellung JODELMANIA im Valentin-Karlstadt-Musäum, erzählt in einem 30-minütigen Vortrag mit vielen Filmbeispielen über den Siegeszug des Jodelns vom Alpenraum über ganz Europa bis in die USA, wo es in Cowboy-Songs und Countrymusic Einzug hielt.
Danach läuft der Film Heimatklänge von Stefan Schwietert
Ein Porträt von drei außergewöhnlichen Stimmkünstlern vor der atemberaubenden Kulisse der Schweizer Berge. Noldi Alder, Erika Stucky und Christian Zehnder beschreiten unterschiedliche und gleichermaßen interessante Wege der Weiterentwicklung der traditionellen alpenländischen Musik in die Moderne. „Wunderbar und außergewöhnlich.“ (AZ München)
Die Schweizer Vokalistin Erika Stucky ehrt mit einer hochkarätigen Band das Gitarrengenie
cw. Im September nächsten Jahres jährt sich der Todestag von Jimi Hendrix zum 50sten Mal. Am 18. September 1970 war der 27jährige Musiker in einem Londoner Hotelzimmer tot aufgefunden worden. Als Hendrix 1966 in London seine ersten Auftritte absolvierte, ging ein Raunen durch die Szene, und Gitarrenkollegen wie Eric Clapton oder Pete Townsend wuden blaß. Der Wundergitarrist aus Amerika steckte sie alle in die Tasche, Sein Spiel auf der elektrischen Gitarre ist bis heute unerreicht. Auch der Schweizer Schlagzeuger Fredy Studer wurde von Hendrix wie vom Blitz getroffen. Danach war die Welt nicht mehr wie zuvor. ”Bei einer Reise nach London 1967 erlebte ich einen musikalischen Quantensprung: Ich hörte und sah The Jimi Hendrix Experience im Marquee Club,“ erzählt Studer. ”Für mich gibt es die Zeit vor Hendrix und nach Hendrix.“
Fredy Studer (Promo)
Studers Begeisterung für den amerikanischen Gitarristen ist bis heute nicht abgeklungen. Bereits Anfang der 1990er Jahre rief er mit dem Gitarristen Christy Doran eine Band ins Leben, die sich kreativ mit den Songs des Gitarrengenies auseinandersetzte. In einer zweiten Auflage kam die Sängerin Erika Stucky ins Boot, was den Hendrix-Songs durch die weibliche Stimme eine noch eigentümlichere Färbung gab.
Die amerikanische Schweizerin Erika Stucky – sie hat doppelte Staatsbürgerschaft – wuchs in San Francisco in der psychedelischen Ära nach Woodstock auf, was einen nachhaltigen Einfluß auf ihren musikalischen Geschmack hatte. Jimi Hendrix steht auch bei der Vokalistin ganz oben auf der Liste der musikalischen Helden. „Meine Babysitter hatten LPs von Jimi Hendrix,“ erinnert sich die Zürcherin an ihre Kindheit in den USA. „Als dann die Anfrage von Christy Doran und Fredy Studer kam, hatte ich zuerst Hemmungen: ‘Ich kann doch nicht die Texte von Hendrix singen!’ Langsam ist es eingesickert. Seine Poesie hat sich bei mir eingegraben. Was ich als Kind so fantastisch fand: Den Titel „Fly on my dragonfly“. Den finde ich heute immer noch bezaubernd. Wer möchte nicht auf einer Libelle davonfliegen?“
Am Freitag, den 7. Juni im „Roxy“ in Ulm und am Samstag, den 8. Juni im Kulturzentrum Franz K. in Reutlingen werden Stucky-Doran-Studer-Jordiihre Hendrix-Show abbrennen, die eigentlich kein Cover-Programm ist, sondern eine Verneigung vor der erstaunlichen Kreativität des verstorbenen Rockgiganten. Denn Hendrix kann man eigentlich gar nicht nachahmen ohne den Kürzeren zu ziehen. Deswegen haben die vier ihre ganze Erfahrung mit ausgefallenen Klängen in die Waagschale geworfen und ein absolut exzentrisches Tribute-Konzept entwickelt.
Stucky und ihre Mannen gehen die Hendrix-Titel mit viel Fantasie und ausgefallenen Ideen an. Nicht nur den Nummern „Machine Gun“, „Angel“ oder „Foxy Lady“ gewinnen sie ganz neue Seiten ab, auch eine so bekannte Nummer wie „Hey Joe“ ist durch den sanften Bargesang am Anfang des Lieds kaum wiederzuerkennen. Doch dann setzt Christy Doran zu einem heulenden Gitarrensoli an und plötzlich meint man den Geist von Jimi Hendrix in die Saiten greifen zu hören.
Jodeln ist viel mehr als ein Sketch von Loriot, Jodeln hat eine lange Geschichte, ist Dialekt und musikalischer Ausdruck. Ein neues Buch ergründet die Urkraft der Vokalartistik
Erlacher Sängergesellschaft, München 1884 (Sammlung C.Wagner)
Von Christian Jooß-Bernau
„Es ist ja kein Genre mehr für mich, sondern ein Ausdruck, ein Dialekt geworden. Mehr ein Ausdünsten als ein Interpretieren." Die in Amerika geborene und in der Schweiz aufgewachsene Sängerin Erika Stucky hat sich das Jodeln für ihre Kunst einverleibt. Es derart konsequent zu ihrem persönlichen Ausdruck gemacht, dass sie sogar mit dem archaischen Schlagwerker und Klangdenker FM Einheit spielen kann. (...)
Christoph Wagner hat Erika Stucky für sein bei Kunstmann erscheinendes Buch "Jodelmania. Von den Alpen nach Amerika und darüber hinaus", interviewt. Am Donnerstag, 30. Mai, wird Wagner in der Monacensia das Ergebnis seiner jahrelangen Musikforschung vorstellen. Einen derart umfassenden Ansatz hat bis jetzt nur Bart Plantega gewagt, dessen durchaus lesenswertes Buch "Yodel-Ay-Ee-Oooo: The Secret History of Yodeling Around the World" von 2003 allerdings nur in der englischen Originalausgabe erhältlich ist. Wagner ist als Autor von fast meditativer Detailversessenheit, hat aber immer die große Linie der Historie im Blick. Und er hat Gespür für offensichtliche Unerhörtheit, die wohl nur fühlt, wer im süddeutschen Raum sozialisiert wurde. So hat er nach seine Einleitung ein Interview mit Franzl Lang gehängt, dessen Musikantenstadl-Gejodel weiten Teilen der Nachkriegsgenerationen wohl nicht als musikalische Großtat in Erinnerung ist. Aber Wagners Forscherinteresse hält sich nicht mit Geschmacksurteilen auf. Und so ist Lang in der Rückschau einer, der als Bravour-Jodler die Gesangstechnik voranbringt und virtuos zum Show-Effekt entwickelt.
Für Wagner ist dies nur Vorbereitung des Einstiegs in die Tiefe der Geschichte, die Ende des 18. Jahrhunderts mit den ersten Sängergruppen beginnt. Sie werden in Bezug gesetzt mit der romantischen Entdeckung und Idealisierung des Naturraumes und dem Aufbegehren auf dem Weg zur Demokratie. So scheint das kämpferische Tirol hier auf als "heroische, ja fast mythische Gebirgslandschaft, wo mutige, einfache, freiheitsliebende Menschen lebten."
In den Rang einer Frühform der Popmusik aber wird das Jodeln mit seinem Export nach England und Amerika erhoben, eine Pioniertat, die die Geschwister Rainer um 1820 aus dem Zillertal in die Welt führte. Das ist Auftakt der Jodelmania, die für viele kommende Gruppen die Aussicht auf Ruhm und Abenteuer in sich barg. Beeindruckend ist nicht nur die Fülle der Fotografien und Programmzettel, die Wagner zusammengetragen hat, interessant zu lesen auch, wie sich ein Tourneebetrieb entwickelt, der ein alpenländisches Gesamtpaket aus Kostümen, Bühnenbild und Musik schnürt, das natürlich auch Moden unterworfen ist und das Image des Naturwüchsigen für den Show-Rahmen aufbereitet. Das löste nicht nur Begeisterung aus. Vom "förmlichen Schwindel, der von fremden fahrenden Sängern mit dem Namen ,Tirol' getrieben wird", sprechen die Innsbrucker Nachrichten1892. Tiroler Nationalsänger? Von wegen - Rheinländer, Thüringer, selbst Elsässer hat man ausgemacht. (...)
Uncle Tom & Hied Help, USA, ca. 1935 (Sammlung C. Wagner)
Auf fruchtbarsten Boden fällt der Gesang in Amerika. Die Saat geht auf beim Singing Brakeman Jimmie Rodgers, den im August 1927 die Idee einen Song mit ausgiebigem Jodler aufzunehmen zum Star katapultiert. "Yodel" wird Mode. Bei Hank Williams klingt er blue and lonesome, bei den DeZurik Sisters wird daraus uramerikanische Vokalartistik.
Christoph Wagner: Jodelmania – von den Alpen nach Amerika und darüber hinaus. 320 Seiten; gebunden mit Schutzumschlag; mit vielen raren Abbildungen; Verlag Antje Kunstmann. Euro 22.-
Eine CD stellt das Jodeln in seiner
weltweiten Vielfalt vor
Christian Zehnder
cw. Wer glaubt, dass das Jodeln eine rein
alpenländische Angelegenheit ist, muß sich eines besseren belehren lassen: Das “unartikulierte
Singen aus der Gurgel”, wie es einst beschrieben wurde, ist ein nahezu
weltweites Phänomen! Es reicht von traditionellen Gesängen aus dem
afrikanischen Regenwald über “American Yodeling” im Bluegrass-Stil bis zu
experimenteller Stimmakrobatik avantgardistischer Prägung. Eine neue CD mit dem
Titel “LAUTyodeln – fern, nah, weit”, die beim Münchner Trikont-Label
erschienen ist, spürt dem Jodeln in seiner universalen Vielfalt nach. Es sind die besten Aufnahmen eines Jodel-Festivals, das im Juni 2016 vom Kulturreferat der Stadt München, Abteilung: Volkskultur, veranstaltet worden ist.
Schon Ende des 18. Jahrhunderts griff das
Jodeln über die Alpen hinaus: Es wurde zum Exportschlager. Sängergruppen aus
Tirol brachen damals bereits zu Tournee auf, um überall in Europa Jodelkonzerte
zu geben. Die Auftritte der “Nationalsänger” waren so spektakulär, dass sie
bald von Adligen eingeladen wurden, um ihre “wilden unnachahmlichen Lieder” bei
Hofkonzerten darzubieten. Selbst vor Königin Victoria von England präsentierten
sie ihre Stimmkunst.
Tyrolese minstrels aka The Rainer family
Danach setzten die “tyrolese minstrels”
nach Amerika über. Mit ihren Liedern im “mountain style” hatten sie
überwältigenden Erfolg. Zuerst griffen amerikanische Sängergruppen den
Gesangstil auf, dann singende Komiker in sogenannten “Minstrel Shows”. Danach
hielt das Jodeln durch schwarze Entertainer in Variety-Shows Einzug. Anfang der
1920er Jahre wurde auch die frühe Countrymusik infiziert. Im Zuge der
Popularität von Jimmie Rodgers jodelte bald jede Hillbilly-Band. Rodgers “Blue
Yodels” waren so allgegenwärtig, dass eine Firma für ihre Schallplatten mit dem
Aufdruck warb: “Guaranteed – no yodelling!" An diese Tradition knüpft heute die Berliner
Gruppe Yellow Bird an. Die Sängerinnen
Manon Kahle aus den USA und die Schweizerin Lucia Kodatsch, vormals bei der
Gruppe Schneeweiss & Rosenrot, sorgen für gefühlsstarken Harmoniegesang mit
kräftigem Stimmüberschlag.
Infiziert durch den Jodel-Boom griffen
zwischen den Weltkriegen auch schwarze Bluessänger den populären Gesangstil auf
und bauten Jodelrefrains anstelle kurzer Gitarrenläufe in das zwölftaktige
Bluesschema ein. Das Münchner Blues-Duo Black Patti hat ein paar dieser
Bluesnummern im Repertoire.
Baka Beyond
Im
afrikanischen Regenwald hat das Jodeln heute noch eine ähnliche Funktion wie einst
in den Alpen - als Medium der Kommunikation über weite Entfernungen. Beim Volk
der Baka in Kamerun wird es bei der Jagd eingesetzt. Mit den “Yelli” locken die
Jäger die Tiere an. Gleichzeitig wird das Jodeln aber auch zu rituellen Zwecke
benutzt, um mit den Vorfahren in Verbindung zu treten. Möglicherweise war das
für die Filmemacher von “Tarzan” die Anregung, den Tarzanruf (engl. ”Tarzan
Yell”) an Jodelrufen aus dem afrikanischen Regenwald auszurichten. Johnny
Weißmüller machte den Schrei mit Stimmüberschlag ab 1932 in zahlreichen Filmen
weltbekannt.
Heute wird der
Jodelgesang aus dem afrikanischen Regenwald von der englischen Gruppe Baka
Beyond bekannt gemacht. Die beiden Leiter der Band, Martin Cradick und Su Hart,
verbringen jedes Jahr ein paar Monate beim Volk der Baka in Kamerun. Die
kulturellen und musikalischen Erfahrungen, die sie dort gesammelt haben,
fließen in ihr Bandprojekt ein. Die “Yelli”-Gesänge werden mit keltischem
Folkrock und Afro-Beat zu einem aufregenden Weltmusik-Mix verbunden.
Monika Drasch
Kreative
Stimmkünstler haben sich längst der exaltierten Gesangstechnik angenommen, wobei Monika
Drasch (ex-Bairisch-Diatonischer Jodelwahnsinn) die “Ari” aus ihrer
niederbayerischen Heimat in moderne Klangwelten überführt. Solch ernsthafte
Traditionspflege grenzt sich scharf von der populären “Volksmusik”-Szene ab, in
der das Jodeln seit Jahrzehnten Triumphe feiert. Lange dominierte dort der
Münchner “Jodel-König” Franzl Lang die Szenerie, in der auch jodelnde Japaner
mit Lederhosen und Tirolerhüten für Aufsehen sorgten. Unlängst landete Andrea
Wittmann aus dem Chiemgau in den Schlagzeilen: Mit 15 Stunden und 11 Sekunden
brach sie den Weltrekord im Dauerjodeln.
Mit den kreativen Jodelexperimenten, wie
man sie von Erika Stucky kennt, hat das wenig zu tun. Die Schweizer Vokalistin ist eine Unangepasste und Grenzgängerin, die
sich leichtfüßig zwischen den unterschiedlichsten Musikstilen bewegt, sie
zerlegt, durcheinanderwirbelt und auf verblüffende Weise wieder zusammensetzt.
Wilde Jodelsongs sind Teil ihres Soloprogramms, in welchem ihr gesangliches
Talent und ihre schauspielerische Exzentrik voll zur Geltung kommen.
Für kreative
Stimmentgrenzung steht auch Christian Zehnder aus Basel. Er sorgt mit einer
Palette archaischer Singtechniken für Furore. „Das Jodeln führt direkt in
schamanistische, rituelle Techniken hinein”, sagt Zehnder. “Da besteht zwischen
einem Jodel aus dem Muotatal und den Rufen der Pygmäen im afrikanischen
Regenwald kein großer Unterschied mehr.“
CD:
Erika
Stucky, Christian Zehnder, Yellow Bird, Baka Beyond, Black Patti, Monika Drasch & Freinds, Natur Pur u.a.: LAUTyodeln – fern,
nah, weit (Trikont)
LAUTyodeln - Festival für sich überschlagende Gesänge
Jodeln (engl. Yodeling) wird nomalerweise mit den Alpen verortet. Dort ist das “unartikulierte Singen aus der Gurgel”, wie es in einem Reisebericht von 1810 genannt wurde, seit Urzeiten bekannt. Sprachgeschichtlich ist das Wort “jodeln” eine Ableitung vom Mittelhochdeutschen “johlen”, das im freudigen Ausruf “io” seinen Ursprung hat. Aufsehen erregte dieser spezielle Gesangsstil Ende des 18. Jahrhunderts, als die ersten Touristen in die Alpen kamen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Alpengesang mehr und mehr zur Touristenattraktion. Bei seinem “Bummel durch Europa” begegnete Mark Twain den “Tiroler Trällern” 1878 – wie er schreibt – “auf freier Wildbahn”.
Ursprünglich war das Jodeln ein archaisches Verständigungsmittel. Es warLAUT, durch den Stimmumschlag weitLAUTERals der normale Gesang, und deshalb gut geeignet, kurze Botschaften und Signale über größere Entfernungen zu übermitteln. Dazu kommt eine magische Komponente. Wo ein kraftvoller Ruf die Luft erfüllt, finden Dämonen keinen Platz.
Erika Stucky - Stimmexzentrik
Allerdings ist das Jodeln keine alpenländische Besonderheit. Auch in anderen Gegenden auf dem Globus wird gejodelt, wenn auch in anderer Manier. Ob in Südosteuropa, in Afrika, in den USA oder der Südsee – überall wird das Singen mit sich überschlagender Stimme mit dem charakteristischen Registerwechsel von Brust- und Kopfstimme in unterschiedlichsten Formen und verschiedensten Bezeichnungen praktiziert.
Baka Beyond
Vom 3. bis 12. Juni 2016 steht München ganz im Zeichen des globalen Yodelns und verbindet die elementaren Gesangs- und Körpertechniken, die weltweit höchst unterschiedlich eingesetzt und in den letzten Jahren auch zunehmend experimentell musikalisch verarbeitet werden.LAUTyodeln bietet einen Einblick mit Konzerten, Workshops und Vorträgen in die gesamte Bandbreite dieser archaischen Form des Ausdrucks in ihren unterschiedlichsten und neu interpretierten Facetten.
Mit dabei: Yellow Bird, Christian Zehnder, Erika Stucky, Baka Beyond, Black Patti, Natur Pur, Monika Drasch, Maria Reiter & Friends, Robert Morgenthaler's Windbone & Weisenbläser und viele mehr.