.
Showing posts with label FUNDSACHEN / FOUND SOUND. Show all posts
Showing posts with label FUNDSACHEN / FOUND SOUND. Show all posts
Thursday, 1 September 2016
SPIRITUAL & GOSPEL FESTIVAL 1965
Ein paar Jahre nachdem das American Folk & Blues Festival erfolgreich durch Europa getourt war und erstmals schwarze Bluesmusiker vorgestellt hatte, machte die Agentur Lippmann & Rau 1965 den Versuch, nach dem gleichen Konzept ein Spiritual & Gospel Festival zu präsentieren. Beteiligte waren: The Original Five Blind Boys of Mississippi, Ines Andrews & The Andrewettes und Bishop Samuel Kelsey & The Congregation of Temple Chruch of God in Christ, Washington D.C. Das Konzert am 25. Januar 1965 in "Der Glocke" in Bremen wurde aufgezeichnet. Die Aufnahmen erschienen auf LP, die in England auf Fontana herauskam. Das Cover hat vermutlich der legendäre Günther Kieser entworfen, obwohl er namentlich nicht genannt ist.
.
.
Tuesday, 29 December 2015
PLATTENCOVER: Doug Sahm - Groovers Paradise.

Ein weiterer Flomarkt-Fund, ein Album von Doug Sahm mit tollem Cover im Comix-Stil von Robert Crumb, gezeichnet von Kerry Fitzgerald, einem Plakatzeichner aus Austin, Texas. Ich war mir nicht bewußt, dass es dieses Album gibt. Doug Sahm war in den Sechzigern der Bandleader des Sir Douglas Quintets ("Mendecino") und hat eine frühe TexMex-Platte eingespielt, auf der Bob Dylan mitwirkte. Später spielte er mit den Texas Tornados. Für diese Scheibe hat er sich die Rhythmusgruppe von Creedence Clearwater Revival ausgeliehen: den Drummer Doug Clifford und den Baßgitarristen Stu Cook.
Ausschnitt des Frontcovers:
Coverrückseite:
Friday, 3 April 2015
FUNDSACHEN: OTIS REDDINGs erstes Album
Wie immer ging ich am Mittwoch auf den örtlichen Flohmarkt hier in Hebden Bridge, naßkaltes Wetter, kaum Händler. Aus einer LP-Box zog ich Otis Reddings Debut-Album heraus: "Pain in my heart"von 1964 - etwas abgenutzt, aber spielbar und voll toller Musik - £ 2. WHAT A PLEASANT SURPRISE!
Friday, 27 February 2015
FUNDSACHEN: Johnny Otis Show mit SHUGGIE OTIS, Live At Monterey 1971
Saturday, 13 December 2014
FUNDSACHEN / FOUND SOUND: Oscar Peterson & Milt Jackson
OSCAR PETERSON: REUNION BLUES (MPS)
Letzthin auf dem Flohmarkt für £ 2.50 erstanden. Eine LP des MPS-Labels aus Villingen-Schwenningen, aufgenommen im Sommer 1971. Die Firma hatte in den 60er und 70er Jahren ihre beste Zeit, warf dann das Handtuch und wurde erst vor ein paar Jahren wieder neu belebt. MPS fiel nicht nur durch ihre niveauvollen Jazz-Veröffentlichungen auf, sondern auch durch das modernistische Design ihrer Covers.
Diese LP bringt den kanadischen Jazzpianisten Oscar Peterson, berühmt durch sein delikates, perlendes Spiel, mit dem Vibrafonisten des Modern Jazz Quartets Milt Jackson zusammen - eine kammermusikalische Begegnung. Mit dabei Bassmonster Ray Brown. Schlagzeuger Louis Hayes war zwischen 1965 und 67 der reguläre Schlagzeuger des Oscar Peterson Trio. Er hat später mit John Coltrane und Cecil Taylor gearbeitet.
Modernjazz-Fans rümpfen in Bezug auf Oscar Peterson häufig die Nase. Deswegen hat es mich umso mehr überrascht, als bei einem Interview in Liverpool vor ein paar Jahren Alexander von Schlippenbach Peterson als einen seiner Haupteinflüsse nannte, was es ratsam erscheinen läßt, mit apodiktisch ästhetischen Urteilen vielleicht etwas vorsichtiger zu sein.
Letzthin auf dem Flohmarkt für £ 2.50 erstanden. Eine LP des MPS-Labels aus Villingen-Schwenningen, aufgenommen im Sommer 1971. Die Firma hatte in den 60er und 70er Jahren ihre beste Zeit, warf dann das Handtuch und wurde erst vor ein paar Jahren wieder neu belebt. MPS fiel nicht nur durch ihre niveauvollen Jazz-Veröffentlichungen auf, sondern auch durch das modernistische Design ihrer Covers.
Diese LP bringt den kanadischen Jazzpianisten Oscar Peterson, berühmt durch sein delikates, perlendes Spiel, mit dem Vibrafonisten des Modern Jazz Quartets Milt Jackson zusammen - eine kammermusikalische Begegnung. Mit dabei Bassmonster Ray Brown. Schlagzeuger Louis Hayes war zwischen 1965 und 67 der reguläre Schlagzeuger des Oscar Peterson Trio. Er hat später mit John Coltrane und Cecil Taylor gearbeitet.
Modernjazz-Fans rümpfen in Bezug auf Oscar Peterson häufig die Nase. Deswegen hat es mich umso mehr überrascht, als bei einem Interview in Liverpool vor ein paar Jahren Alexander von Schlippenbach Peterson als einen seiner Haupteinflüsse nannte, was es ratsam erscheinen läßt, mit apodiktisch ästhetischen Urteilen vielleicht etwas vorsichtiger zu sein.
Wednesday, 3 December 2014
Fundsachen / Found Sound: HOOTENANNY IN LONDON (Decca)
DIE ANFÄNGE DER BRITISCHEN FOLKSZENE
Heute auf dem Flohmarkt fiel mir ein interessantes Album aus den Anfängen der englischen Folkbewegung in die Hände, das von 1963 stammt: "HOOTENANNY in London - Midnight Folk Concert recorded in London May 1963" (Decca Mono LK4544). Auf dem Cover der LP ist eine Fotocollage mit Anne Briggs, Peggy Seeger (Halbschwester von Pete Seeger mit Gitarre) und dem Folksänger Ewan MacColl zu sehen, mit dem Peggy verheiratet war. Die Platte fiel mir auf, weil ich am Tag zuvor ein Interview mit Peggy Seeger abgehört hatte, das ich für eine Sendung zum 100. Geburtstag Alan Lomax im Januar 2015 mit ihr geführt hatte. Im Interview erzählt Peggy, wie der Umzug von Alan Lomax nach England der dortigen Folkszene Auftrieb gab, da Alan äußerst gut darin war, die unterschiedlichsten Leute, die sich zuvor nicht gekannt hatten, zusammenzubringen. Merkwürdigerweise ist auf der LP kein Track weder von Anne Briggs, noch von Peggy Seeger oder Ewan MacColl enthalten, obwohl sie auf dem Cover abgebildet sind, dafür sind Lou Killen, Alex Campbell, Bob Davenport, Nigel Denver, Martin Carthy und Redd Sullivan zu hören. Von Bob Davenport weiß ich, dass er 1968 auf den 'Internationalen Essener Songtagen' dabei war, und Martin Carthy spielt ja bis heute auf der britischen Folkszene eine Rolle, ob als Solosänger, mit den Watersons oder seiner Tochter Eliza Carthy. Ebenso Peggy Seeger, die in der Universitätsstadt Oxford lebt und auch in ihrem 80sten Lebensjahr immer noch Konzerte gibt. Gerade ist ein neues Album von ihr erschienen.
Heute auf dem Flohmarkt fiel mir ein interessantes Album aus den Anfängen der englischen Folkbewegung in die Hände, das von 1963 stammt: "HOOTENANNY in London - Midnight Folk Concert recorded in London May 1963" (Decca Mono LK4544). Auf dem Cover der LP ist eine Fotocollage mit Anne Briggs, Peggy Seeger (Halbschwester von Pete Seeger mit Gitarre) und dem Folksänger Ewan MacColl zu sehen, mit dem Peggy verheiratet war. Die Platte fiel mir auf, weil ich am Tag zuvor ein Interview mit Peggy Seeger abgehört hatte, das ich für eine Sendung zum 100. Geburtstag Alan Lomax im Januar 2015 mit ihr geführt hatte. Im Interview erzählt Peggy, wie der Umzug von Alan Lomax nach England der dortigen Folkszene Auftrieb gab, da Alan äußerst gut darin war, die unterschiedlichsten Leute, die sich zuvor nicht gekannt hatten, zusammenzubringen. Merkwürdigerweise ist auf der LP kein Track weder von Anne Briggs, noch von Peggy Seeger oder Ewan MacColl enthalten, obwohl sie auf dem Cover abgebildet sind, dafür sind Lou Killen, Alex Campbell, Bob Davenport, Nigel Denver, Martin Carthy und Redd Sullivan zu hören. Von Bob Davenport weiß ich, dass er 1968 auf den 'Internationalen Essener Songtagen' dabei war, und Martin Carthy spielt ja bis heute auf der britischen Folkszene eine Rolle, ob als Solosänger, mit den Watersons oder seiner Tochter Eliza Carthy. Ebenso Peggy Seeger, die in der Universitätsstadt Oxford lebt und auch in ihrem 80sten Lebensjahr immer noch Konzerte gibt. Gerade ist ein neues Album von ihr erschienen.
Subscribe to:
Posts (Atom)





