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Tuesday, 4 August 2026

Wenn das MUSEUM zum KLANGRAUM wird

LANGE NACHT DER MUSEEN mit Musik

Sindelfingen, Stadtmuseum (Altes Rathaus), Lange Str. 13

Samstag, den 14. November 2026 / 18–24 Uhr

Anläßlich der Ausstellung "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten", wird die LANGE NACHT DER MUSEEN im Sindelfinger Stadtmuseum (Lange Str. 13) dieses Jahr vollständig im Zeichen der Musik stehen. Von 18 bis 24 Uhr werden an unterschiedlichen Stellen im Museum verschiedene Musikgruppe ihre Kunst zum Besten geben.

Mit dabei: LEFTA aus Stuttgart haben sich dem griechischen Rembetiko verschrieben. Simon Steiner (Baglamas, Klarinette), Klaus Pfeiffer (Tzouras), Evangelos Dimopoulos (Oud, Baglamas, Tzouras & Trommel) und Melina Dimopoulou (Gesang) spielen und singen Lieder aus der Subkultur der Außenseiter, Herumtreiber und Gauner, wie sie in den griechischen Hafenstädten der 1930er Jahre entstanden sind. 

Lefta - vlnr: Pfeiffer, Steiner, Dimopoulos, Dimopoulou (promo)

Joachim Kupke & Reiner Pfleiderer // Verbeulte Songs über das Leben bringt das Duo von Joachim Kupke (Gesang) und Reiner Pfleiderer (Gitarre). Die beiden sind durch die Gruppe „If You Wanted to“ in Sindelfingen und darüber hinaus bekannt. Kupkes rauhes Organ gibt den Stücken eine Tom-Waits-Qualität, souverän begleitet von Reiner Pfleiderer auf der akustischen Gitarre.

  panta rhei – vlnr: Rössle, Kniel, Buck (promo)               

panta rhei (Ekkehard Rössle, ss, ts, cl / Matthias Buck, viola / Manfred Kniel, dr)

Das Trio panta rhei (=alles fließt) spielt eine Musik, die man als Minimal-Loop-Jazz bezeichnen könnte. Die Stücke von Manfred Kniel sind einfach und komplex zugleich, dezent und ironisch, komponiert und doch spontan. Es ist der erste Auftritt dieses neuen Trios aus Spitzenmusikern aus dem Südwesten. 


Eintritt frei

Thursday, 27 November 2025

VON ABBA BIS ZAPPA: 5. POPtalk & Music

Als die Rockmusik nach Sindelfingen und Böblingen kam

Die lokale Szene – ein voller Erfolg 

Foto: C.Wagner 


Gestern fand der 5. POPtalk & Music diesmal im alternativen Kulturzentrum 'Pavillon' in Sindelfingen statt zur Begleitung meiner Buchveröffentlichung: ‘Von Abba bis Zappa – Als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten’ (Verlag Regionalkultur). Und wieder: übervoller Saal, tolle Stimmung und allgemeine Begeisterung. Das Thema triggert Erinnerungen, besonders, wenn es wie gestern Abend, um die lokale Szene geht. So viele ehemalige und noch aktive Rockmusiker waren in Sindelfingen wohl noch nie auf einem Haufen zu finden gewesen. Der Spruch: "Ja, di han I ja scho 50 Jahr nemme gsehn" war mehrmals zu hören. Hochinteressante Round-Table-Gespräche, eindringliche Musik von Joachim Kupke (Gesang) und Reiner Pfleiderer (Gitarre), dazu eine Mulitmedia-Präsentation der atemberaubenden Autogramm-Alben von Andreas Henkel machten den Abend zu einer runden Sache.

Jetzt ist erstmal Winterpause. Die 2. Staffel startet dann am Samstag, 14. März mit der Eröffnung der POP-Ausstellung im Sindelfinger Stadtmuseum, einer weiteren Begleitveranstaltung unter dem Motto ‘Ich war dabei!’ und zwei Konzerten zu Ehren von Miles Davis, der 2026 hundert Jahre alt geworden wäre und zweimal in Sindelfingen und Böblingen auftrat: 1964 und 1971.  

Foto: Joachim Schneider


Wednesday, 12 November 2025

Von Baobab bis Wanted – Local Heroes

Ein Autogramm von Freddie Mercury


Im „POPtalk & Music” geht es um die lokale Rockszene von Sindelfingen/Böblingen in den 1970er Jahre und ein paar spektakuläre Autogramm-Alben 



In den 1970er Jahren wurden Sindelfingen und Böblingen zu Brennpunkten der Popmusik. Zahllose internationalen Rockkonzerte fanden in den beiden Nachbarstädten statt. War das ein Segen oder ein Fluch für die lokalen Rockbands, die sich ebenfalls Gehör verschaffen wollten?


In meinem neuen Buch „Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten (1964 – 1984)” habe ich mich dem Thema gewidmet, das jetzt in einem öffentlichen “POPtalk” am Mittwoch, den 26. November 2025 (Beginn: 20 Uhr) zur Darstellung kommt und erörtert wird. 


Die Veranstaltung findet im Pavillon der IG Kultur in Sindelfingen (Calwer Str. 36) statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Gruppe If You Wanted To, diesmal „unplugged”. Beginn ist 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Zuerst wird mit einem Multimediaortrag in das Thema eingeführt und dabei die tonangebenden Rockbands vor Ort von damals vorgestellt, ob Wanted, Baobab oder Chickenfarm, wobei nur eine Band aus Sindelfingen/Böblingen in den 1970er Jahre zu überregionaler Bedeutung kam: Die Rockgruppe Message gab bundesweit Konzerte und veröffentlichte zahlreiche Langspielplatten auf angesagten Labels.


Um die Thematik kurzweilig zu gestalten, sind ein paar Gäste eingeladen, Zeitzeugen, die anhand ihrer persönlichen Erfahrungen als Rockmusiker aus dem Nähkästchen plaudern können. Da ist zum einen Gerhard Schaber, der erste Drummer der Gruppe Message. Werner Schumacher war ebenfalls als Soundmann bei Message aktiv, danach bei der Formation Wanted, wobei der spätere technische Leiter der Sindelfdinger Messehalle auch einst am Mischpult für Eloy, Udo Lindenberg sowie Eberhard Schoener saß, und selbst mit der Gruppe Police gearbeitet hat. Der dritte im Bunde ist Joachim Kupke, Sindelfinger Popurgestein, der schon in den 1960er Jahren mit Les Masques bei Beatwettbewerben auftrat und später als Leadsänger der Gruppe Wanted Beachtung fand.


Der zweiten Teil des Abends ist den spektakulären Autogramm-Alben von Andreas Henkel aus Sindelfingen gewidmet. Als Knirps sammelte Henkel jahrelang die Unterschriften von Prominenten, darunter auch die zahlreicher Popstars. Er erzählt, was geschah, als er Lemmy von Motörhead um eine Unterschrift bat oder Freddie Mercury von Queen wegen eines Autogramms anging.