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Monday, 11 May 2026

Besprechung: Von Abba bis Zappa

AUS DER ZEITSCHRIFT:

SCHWÄBISCHE HEIMAT 2026-2




Die Ausstellung "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten 1964-1984" ist noch bis zum 10. Januar 2027 im Sindelfinger Stadtmuseum (Altes Rathaus) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Friday, 24 April 2026

Der letzte POPtalk & Music im Sindelfinger Stadtmuseum

Die Pop-Revolution der Siebziger

Zeitzeugen berichteten – Schretzmeier, Dannemann und Kümmel gaben Auskunft

Christoph Wagner im Gespräch mit Werner Schretzmeier (Foto: J. Schneider)


Gestern Abend fand der letzte POPtalk in unserer Veranstaltungsreihe zur Buchveröffentlichung 'Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten (1964-1984)' im Innenhof des Sindelfinger Stadtmuseums statt. Prominente 'Mover & Shaker' von damals gaben Auskunft. 

Zuerst sprach Werner Schretzmeier vom Club Manufaktur in Schorndorf (heute ist er Leiter des Theaterhaus' in Stuttgart) über die aufkommende Subkultur in den späten 1960er Jahren und welche identitätsstiftende Rolle die Rockmusik spielte. Dabei ging er auf die wichtige Rolle von Schorndorf ein, das mit dem Club Manufaktur und dem Jugendzentrum Hammerschlag über zwei Institutionen verfügten, die die Szene maßgeblich formten. Die Popinitiative Sindelfinger Jugendlicher, die 1971 die ersten Konzerte unter dem Namen 'Bird-Laden' organisierte (mit Gruppen wie Man, Audience, Nektar etc.) erhielt entscheidende Impulse aus Schorndorf.

Werner Dannemann (Gitarre, Gesang) und Harry von Schild (Flügelhorn) (Foto: C. Wagner)


Im zweiten Gesprächsteil berichtete Gitarrist Werner Dannemann, ein Urgestein der südwestdeutschen Rockszene, über Konzerterlebnisse in Böblingen und Sindelfingen, die seine musikalische Laufbahn prägten, wobei er vor allen anderen die Gruppen Genesis und Jethro Tull erwähnte. Dabei nannte er das Spiel auf der akustischen Gitarre von Tull-Bandleader Ian Anderson als nachhaltigen Einfluß. Das war recht überraschend, da Anderson ja sonst vor allem als Flötist (auf einem Bein) bekannt ist. 

Museumsleiterin Illja Widmann im Gespräch mit Fotograf und Zeitzeuge Harald Kümmel (Foto: J. Schneider)


Zwischen den einzelnen Programmpunkten spielte Dannemann (manchmal zusammen mit Harry von Schild auf dem Flügelhorn), Titel auf der akustischen Gitarre, etwa von JJ Cale oder der britischen Progrockband Warm Dust, die Anfang der 1970er Jahre viel im Südwesten unterwegs war und auch in Sindelfingen auftrat. Dabei bewies Dannemann mit exzellentem Gitarrenspiel und einfühlsamen Gesang welch außerordentliches Talent er doch ist. 

Als letzter Programmpunkt fragte Museumsleiterin Illja Widmann, die maßgeblich für das Zustandekommen des gesamten Projekts verantwortlich zeichnete, den Fotografen Harald Kümmel, unter welchen Bedingungen es ihm als Teenager gelang, sehr eindrückliche Fotos von den Rockkonzerte damals zu machen, von denen etliche in der Ausstellung 'Von Abba bis Zappa' im Sindelfinger Stadtmuseum zu sehen sind. Die Ausstellung läuft noch bis zum 10. Januar 2027. Der Eintritt ist frei.

Werner Dannemann singt JJ Cale  (Foto:C. Wagner)



Saturday, 14 March 2026

Ausstellungseröffnung in Sindelfingen – ein durchschlagender Erfolg

Massenandrang im Stadtmuseum

Es gab nahezu kein Durchkommen mehr, so groß war der Andrang im Stadtmuseum Sindelfingen zur Eröffnung der Ausstellung "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockte" am Samstagnachmittag (14. März 2026). Die Besucher drängten sich im Treppenhaus bei der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Gangl, Museumsleiterin Illja Widmann und Kurator Christoph Wagner. Die musikalische Umrahmung übernahm das Duo Take 2 bestehend aus Joachim Pflieger (Piano) und Beatrice Nuber-Mathé (Gesang), die Jazzklassiker in äußerst gekonnter Manier offerierten. 

Für den musikalischen Rahmen sorgte das Duo Take 2; Fotos: C. Wagner

Danach gab es viele Begegnungen: Kumpels aus grauer Popvorzeit trafen sich zufällig in den Ausstellungsräumen wieder. Soviele Musiker – Profis und Amatuere – waren in Sindelfingen wohl noch nie bei einer Veranstaltungen zusammengekommen. Mit Neugierde nahmen die Besucher die Exponate in Augenschein, die von den Jahren (1970 – 1985) berichten, als Sindelfingen und Böblingen zum Mekka der Popkonzertszene in Südwestdeutschland aufstieg mit einer Vielzahl riesiger Konzerte, sprichwörtlich von Abba bis Zappa.

Vielerlei Erinnerungen wurden wachgerufen und ausgetauscht. Überall wurde erzählt und diskutiert. Jetzt besteht neun Monate lang (bis zum 10. Januar 2027) die Gelegenheit, die Ausstellung noch einmal in Ruhe zu besuchen. Öffnungszeiten des Sindelfinger Stadtmuseums: Dienstag bis Samstag (15-18 Uhr), sonntags 13-18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Simon Steiner (ex-Punkmusiker mit FAK und Autor des Buchs "Wie der Punk nach Stuttgart kam") im Gespräch mit Hans Schweizer, legendärer Betreiber des Stuttgarter Musikgeschäfts Sound of Music.(Foto: J. Schneider)

  

Friday, 13 March 2026

Von Abba bis Zappa – Ausstellungseröffnung

Größte Popkonzertplakatausstellung weit und breit

Alles aufgebaut, alles fertig: Am Samstag, den 14. März 2026 (17:00 Uhr) öffnet das Sindenfinger Stadtmuseum (Altes Rathaus) seine Pforten für die Ausstellung "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten". Eine Fülle von Originalplakaten und Tickets, auch Fotos und andere Memorabilien, sind dort zu sehen, von Popkonzerten, die zwischen 1972 und 1986 in den beiden Nachbarstädten stattfanden. 

Und hier trat buchstäblich jeder auf, der in der Popwelt Rang und Namen hatte: Queen, AC/DC, Motörhead, Kraftwerk, Genesis, The Who, Kool & The Gang, Rory Gallagher – you name it! 

Hier die Vitrine, die den Wandel im Equipment der populären Musik dokumentiert mit Instrumenten, die damals wirklich von Gruppen wie Kraan oder Message in der Böblinger Sporthalle oder der Sindelfinger Ausstellungshalle gespielt wurden. Das Saxofon z. B. ist von Simon Steiner, der 1982 im Vorprogramm von Fehlfarben mit der Stuttgarter Punkband FAK auftrat. Die Fußmaschine, auf dem Boden davor plaziert, hat Jan Fride zur Verfügung gestellt, der als Drummer von Kraan dort 10 Jahre zuvor aufgetreten war. Die Konzertplakate in dieser Virtine stammen von einheimischen Bands wie Quintet plus One, Baobab oder Rock 'n' Blues. Und der Kopfhörer wurde von Werner Schumacher verwendet, der als Soundmann mit Eberhard Schoener, Police, Eloy und Udo Lindeberg hier auftrat.


 

Wednesday, 11 March 2026

Popausstellung in Sindelfingen

VON ABBA BIS ZAPPA im Stadtmuseum

Zuerst das Buch, jetzt die Ausstellung: Wir arbeiten gerade mit Volldampf daran, die Popausstellung im Sindelfinger Stadtmuseum „Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockte“ aufzubauen. Viel Arbeit, aber langsam ergibt sich ein Bild, und das ist exzellent. Wir präsentieren ca. 30 Originalplakate von Popkonzerten aus den beiden Nachbarstädten der Jahre von 1972 bis 1986: Plakate von Konzerten von Police, Kraftwerk, Udo Lindenberg, Queen, Morörhead, AC/CD, um nur ein paar wenige zu nennen. 

Fotos: C. Wagner



Ich kann mich nicht erinnern, in einer Ausstellung jemals eine so große Anzahl von Popkonzertplakate gesehen zu haben – ein echtes Highlight und für jeden Popfan ein MUSS!!  Dazu gibt es Fotos, Konzerttickets, originale Hippie-Kleidung aus "Swingin' London", Rockequipment von Gruppen, die damals in Sindelfingen und Böblingen aufgetreten sind wie Kraan, Message, Wanted, Rock ’n’ Blues und der Stuttgarter Punkband FAK (im Vorprogramm von Fehlfarben), auch Zeitungsartikel, Fan-T-Shirts, LPs, Flugblätter und vieles mehr. Eine einmalige Gelegenheit, in die Popwelt von damals einzutauchen. Eröffnung: Samstag, 14. März 2026 (17:00 Uhr). Eintritt frei!!!


Sunday, 8 March 2026

Ausstellung "Von Abba bis Zappa"

Das POPKONZERT-TAGEBUCH von HANSJÖRG KNORR

Mein dritter Ausflug, um Exponate für die Ausstellung "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten" abzuholen, führte mich nach Bietigheim-Bissingen zum Arzt Dr. Hansjörg Knorr. "Hanse" war damals und ist wohl bis heute ein begeisterter Rockfan, der ab August 1970 ein Popkonzert-Tagebuch führte, in das er akribisch jeden Auftritt eintrug, den er besuchte mit Kategorien für Gruppe, Besetzung, Ort, Zeit, Spieldauer, Herkunft und Eintrittspreis, also: welche Band in welcher Besetzung wo und wann auftrat; wo die Band her kam, wie lange sie spielte und wie hoch der Eintrittspreis war. Und Hanse war ein überaus eifriger Popkonzertbesucher. Hier sind bis in die 1990er Jahre hunderte von Konzerten eingetragen.

Foto: C. Wagner

Das ist ein unglaubliches Kompendium der Rockkonzertszene im Südwesten, für den Pophistoriker eine unschätzbare Quelle, wobei Hanse Knorr natürlich auch öfters zu Konzerten nach Sindelfingen und Böblingen fuhr. Zudem kommentierte er die Konzerte mit Kürzeln wie z. B. einem großen S für Sturm, bedeutete, das kein Eintritt bezahlt wurde, sondern die Halle bei dem jeweiligen Konzert gestürmt wurde, was Anfang der 1970er Jahre  – wie man an seinen Unterlagen sieht – häufig vorkam. Das Popkonzert-Tagebuch wird morgen mit nach Sindelfingen genommen, wo wir die Ausstellung aufbauen. Die Eröffnung ist am Samstag, 14. März 2026 um 17:00 Uhr. Eintritt frei!!!!!  


Saturday, 7 March 2026

Die FUSSMASCHINE von KRAAN für die Popausstellung in Sindelfingen

Ausstellungsstücke 

Jan Fride-Wolbrandt, der Schlagzeuger der deutschen Rockgruppe KRAAN, wohnt nicht nur in Wald (einer Gemeinde in Oberschwaben), sondern sprichwörtlich im Wald auf einem abgelegenen Bauerhaus. Nach Jochen Irmler im Faust-Studio, galt ihm mein nächster Besuch. Es war nicht ganz einfach den Ort zu finden, weil mein Navi ihn nicht orten konnte, so versteckt liegt der Hof. Ich musste mich dann notgedrungen – auf die alte Art und Weise – durchfragen. Hat aber am Ende doch geklappt.

Jan hatte mir für die Ausstellung in Sindelfingen "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten" eine Schlagzeugfußmaschine versprochen, die in der Vitrine Platz finden wird, die die Entwicklung des Bandequipments in den 60er und 70er Jahre dokumentiert. 


Es ist die originale Rogers-Fußmaschine, die Jan – wie er erzählte – bei KRAAN von den Anfängen 1971 bis ca. 1975 spielte, also ein für die Pophistorie in Deutschland nicht gerade unwichtiges Teil. Es ist also genau die Fußmaschine, die Jan benutzte, als er mit KRAAN am 27. April 1972 in der Sindelfinger Ausstellungshalle spielte, ein Dreifachkonzert mit Message, den damaligen Lokalmatadoren, und der Mänchner Band Out of Focus. 

Foto: C. Wagner

Die Popgeschichts-Ausstellung "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten" wird am Samstag, den 14. März 2026 um 17:00 Uhr im Stadtmuseum in Sindelfingen eröffnet (Eintritt frei!!!) und ist dann bis am 10. Januar 2027 zu sehen. Die KRAAN-Fußmaschine wird dort in einer Vitrine zu bewundern sein. 

Kresizeitung Böblinger Bote, 2.5.1972



Hörprobe: 
KRAAN, live 1972 (Youtube)


Sunday, 18 January 2026

Von Abba bis Zappa 2026 – die 2. Veranstaltungsstaffel

Gerade ist der Flyer zu unserer Veranstalungsreihe zur Buchveröffentlichung 'Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten' eingetroffen:  



Thursday, 27 November 2025

VON ABBA BIS ZAPPA: 5. POPtalk & Music

Als die Rockmusik nach Sindelfingen und Böblingen kam

Die lokale Szene – ein voller Erfolg 

Foto: C.Wagner 


Gestern fand der 5. POPtalk & Music diesmal im alternativen Kulturzentrum 'Pavillon' in Sindelfingen statt zur Begleitung meiner Buchveröffentlichung: ‘Von Abba bis Zappa – Als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten’ (Verlag Regionalkultur). Und wieder: übervoller Saal, tolle Stimmung und allgemeine Begeisterung. Das Thema triggert Erinnerungen, besonders, wenn es wie gestern Abend, um die lokale Szene geht. So viele ehemalige und noch aktive Rockmusiker waren in Sindelfingen wohl noch nie auf einem Haufen zu finden gewesen. Der Spruch: "Ja, di han I ja scho 50 Jahr nemme gsehn" war mehrmals zu hören. Hochinteressante Round-Table-Gespräche, eindringliche Musik von Joachim Kupke (Gesang) und Reiner Pfleiderer (Gitarre), dazu eine Mulitmedia-Präsentation der atemberaubenden Autogramm-Alben von Andreas Henkel machten den Abend zu einer runden Sache.

Jetzt ist erstmal Winterpause. Die 2. Staffel startet dann am Samstag, 14. März mit der Eröffnung der POP-Ausstellung im Sindelfinger Stadtmuseum, einer weiteren Begleitveranstaltung unter dem Motto ‘Ich war dabei!’ und zwei Konzerten zu Ehren von Miles Davis, der 2026 hundert Jahre alt geworden wäre und zweimal in Sindelfingen und Böblingen auftrat: 1964 und 1971.  

Foto: Joachim Schneider


Wednesday, 12 November 2025

Von Baobab bis Wanted – Local Heroes

Ein Autogramm von Freddie Mercury


Im „POPtalk & Music” geht es um die lokale Rockszene von Sindelfingen/Böblingen in den 1970er Jahre und ein paar spektakuläre Autogramm-Alben 



In den 1970er Jahren wurden Sindelfingen und Böblingen zu Brennpunkten der Popmusik. Zahllose internationalen Rockkonzerte fanden in den beiden Nachbarstädten statt. War das ein Segen oder ein Fluch für die lokalen Rockbands, die sich ebenfalls Gehör verschaffen wollten?


In meinem neuen Buch „Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten (1964 – 1984)” habe ich mich dem Thema gewidmet, das jetzt in einem öffentlichen “POPtalk” am Mittwoch, den 26. November 2025 (Beginn: 20 Uhr) zur Darstellung kommt und erörtert wird. 


Die Veranstaltung findet im Pavillon der IG Kultur in Sindelfingen (Calwer Str. 36) statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Gruppe If You Wanted To, diesmal „unplugged”. Beginn ist 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Zuerst wird mit einem Multimediaortrag in das Thema eingeführt und dabei die tonangebenden Rockbands vor Ort von damals vorgestellt, ob Wanted, Baobab oder Chickenfarm, wobei nur eine Band aus Sindelfingen/Böblingen in den 1970er Jahre zu überregionaler Bedeutung kam: Die Rockgruppe Message gab bundesweit Konzerte und veröffentlichte zahlreiche Langspielplatten auf angesagten Labels.


Um die Thematik kurzweilig zu gestalten, sind ein paar Gäste eingeladen, Zeitzeugen, die anhand ihrer persönlichen Erfahrungen als Rockmusiker aus dem Nähkästchen plaudern können. Da ist zum einen Gerhard Schaber, der erste Drummer der Gruppe Message. Werner Schumacher war ebenfalls als Soundmann bei Message aktiv, danach bei der Formation Wanted, wobei der spätere technische Leiter der Sindelfdinger Messehalle auch einst am Mischpult für Eloy, Udo Lindenberg sowie Eberhard Schoener saß, und selbst mit der Gruppe Police gearbeitet hat. Der dritte im Bunde ist Joachim Kupke, Sindelfinger Popurgestein, der schon in den 1960er Jahren mit Les Masques bei Beatwettbewerben auftrat und später als Leadsänger der Gruppe Wanted Beachtung fand.


Der zweiten Teil des Abends ist den spektakulären Autogramm-Alben von Andreas Henkel aus Sindelfingen gewidmet. Als Knirps sammelte Henkel jahrelang die Unterschriften von Prominenten, darunter auch die zahlreicher Popstars. Er erzählt, was geschah, als er Lemmy von Motörhead um eine Unterschrift bat oder Freddie Mercury von Queen wegen eines Autogramms anging.






Saturday, 18 October 2025

3. & 4. POPtalk & Music zur Buchveröffentlichung VON ABBA BIS ZAPPA

Rockkonzerte, die in Erinnerung bleiben

3. & 4. POPtalk & Music – Gesprächskonzerte am 15. November zur “Langen Nacht der Museen” im Böblinger Kulturnetzwerk Blaues Haus (20:30) UND im Sindelfinger Stadtmuseum Altes Rathaus (22:30)


Sindelfingen und Böblingen wurden in den 1970er Jahren zu einem Mekka der Popmusik. Viele weltberühmte Popmusiker und Rockbands traten damals in der Ausstellungshalle und danach in der Messehalle auf. In der dickleibigen und reich bebilderten Buchneuerscheinung „Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten” (Verlag Regionalkultur) zeichnet der Pophistoriker Christoph Wagner die Entwicklung nach, die Böblingen und Sindelfingen zu einem Brennpunkt der internationalen Konzertszene machte.

Ten Years After mit Bassgitarrist Leo Lyons in Böblingen 1970 (Foto: Martin Schultz)

 

                                        


Hunderttausende von Jugendlichen aus nah und fern strömten in den 1970er und 80er Jahre in die Popkonzerte in Sindelfingen und Böblingen, was die beiden Nachbarstädte für viele erst auf die Landkarte setzte. Unter diesen Musikbegeisterten waren auch etliche angehende Musiker, die mit ihren Bands daheim in den Probekellern in Reutlingen, Heilbronn oder Göppingen ihren Idolen nacheiferten, die sie „live” in Sindelfingen oder Böblingen gehört hatten.


In der Buchneuerscheinung VON ABBA BIS ZAPPA kommen einige davon zu Wort. Sie sind heute Profimusiker, wobei die damaligen Konzerterlebnisse ihre Berufswahl beeinflußt haben. Zwei von ihnen werden im Rahmen der „Langen Nacht der Museen” am Samstag, den 15. November 2025 einige denkwürdige Auftritte Revue passieren lassen und dazu die passende „Live”-Musik spielen. Zwei Auftritte in einer Nacht: um 20:30 im Böblingen Kulturnetzwerk Blaues Haus UND um 22:30 im Sindelfinger Stadtmuseum Altes Rathaus (Hintere Gasse 2). Der Eintritt ist frei.


Jazzpreisträger Ekkehard Rössle



Einer der Musiker ist der Saxofonist und Klarinettist Ekkehard Rössle aus Stuttgart. Der baden-württembergische Jazzpreisträger war als Teenager ein glühender Fan von Frank Zappa und hat den exzentrischen Gitarristen zwischen Jazz und Rock zweimal in Böblingen erlebt. Kontrabassist Fritz Heieck, bekannt durch seine Mitgliedschaft in der Frederic Rabold Crew, im Jazz Inspiration Orchestra und der Beatles Revival Band, war dagegen eher von Ten Years After begeistert, einer bekannten englischen Bluesrockband, deren Bassist Leo Lyons ihn schlichtweg „vom Hocker haute” und dem er von da an nachzueifern begann. Möglicherweise kann auch der eine oder andere Besucher dieser POPtalks die Erlebnisschilderungen mit seinen eigenen Konzerterfahrungen bereichern.


Der junge Fritz Heieck, 1975



Friday, 5 September 2025

Von Abba bis Zappa – ab 17. September im Buchhandel

Frisch aus der Druckerpresse


Gestern kam es mit der Post druckfrisch aus der Presse: "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten (1964-1984)". Zwei Jahre Arbeit – ufff!
Das Buch dreht sich um die Geschichte, wie durch das Stuttgarter 'Pop-Verbot' Anfang der 70er Jahre die beiden Nachbarstädte in der Provinz zu Metropolen internationaler Rockkonzerte wurden und das für Jahrzehnte. Jede Rockstar mit Rang und Namen trat dort auf: Black Sabbath, Pink Floyd, Status Quo, Queen, Soft Machine, AC/DC, Leonard Cohen, Johnny Cash, Judas Priest, Iron Maiden, Trio, Police, Miles Davis, Depeche Mode – you name it. Sie waren alle da.
Ab Mittwoch, den 17. September, wird das Buch im regulären Buchhandel erhält sein. Im Oktober beginnen dann unsere POPtalks genannten Begleitveranstaltungen mit interessanten Gästen.

Mehr Infos:

Tuesday, 12 August 2025

VON ABBA BIS ZAPPA – Als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten

BEGLEITPROGRAMM ZUR BUCHVERÖFFENTLICHUNG

Nach zwei Jahren Arbeit erscheint am 10. Oktober 2025 mein neues Buch, das im Auftrag der Stadt Sindelfingen entstanden ist.  Es geht um die internationalen Popkonzerte, die in Sindelfingen und Böblingen in den Jahren von 1964 – 1984 stattfanden, als die beiden Städte wegen des Stuttgarter "Pop-Verbots" zum Nabel der Popkonzertszene im Südwesten wurden.

Das Buch wird in fünf Veranstaltungen im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt. Der offizielle "book launch" ist in Sindelfingen am Freitag, 10. Oktober, in Böblingen am Samstag, 18. Oktober.

Hier das genaue Programm: