Monday, 28 September 2026
Tuesday, 4 August 2026
Wenn das MUSEUM zum KLANGRAUM wird
LANGE NACHT DER MUSEEN mit Musik
Sindelfingen, Stadtmuseum (Altes Rathaus), Lange Str. 13
Samstag, den 14. November 2026 / 18–24 Uhr
Anläßlich der Ausstellung "Von Abba bis Zappa – als Sindelfingen und Böblingen den Südwesten rockten", wird die LANGE NACHT DER MUSEEN im Sindelfinger Stadtmuseum (Lange Str. 13) dieses Jahr vollständig im Zeichen der Musik stehen. Von 18 bis 24 Uhr werden an unterschiedlichen Stellen im Museum verschiedene Musikgruppe ihre Kunst zum Besten geben.
Mit dabei: LEFTA aus Stuttgart haben sich dem griechischen Rembetiko verschrieben. Simon Steiner (Baglamas, Klarinette), Klaus Pfeiffer (Tzouras), Evangelos Dimopoulos (Oud, Baglamas, Tzouras & Trommel) und Melina Dimopoulou (Gesang) spielen und singen Lieder aus der Subkultur der Außenseiter, Herumtreiber und Gauner, wie sie in den griechischen Hafenstädten der 1930er Jahre entstanden sind.
Lefta - vlnr: Pfeiffer, Steiner, Dimopoulos, Dimopoulou (promo)
Joachim Kupke & Reiner Pfleiderer // Verbeulte Songs über das Leben bringt das Duo von Joachim Kupke (Gesang) und Reiner Pfleiderer (Gitarre). Die beiden sind durch die Gruppe „If You Wanted to“ in Sindelfingen und darüber hinaus bekannt. Kupkes rauhes Organ gibt den Stücken eine Tom-Waits-Qualität, souverän begleitet von Reiner Pfleiderer auf der akustischen Gitarre.
panta rhei – vlnr: Rössle, Kniel, Buck (promo)
panta rhei (Ekkehard Rössle, ss, ts, cl / Matthias Buck, viola / Manfred Kniel, dr)
Das Trio panta rhei (=alles fließt) spielt eine Musik, die man als Minimal-Loop-Jazz bezeichnen könnte. Die Stücke von Manfred Kniel sind einfach und komplex zugleich, dezent und ironisch, komponiert und doch spontan. Es ist der erste Auftritt dieses neuen Trios aus Spitzenmusikern aus dem Südwesten.
Eintritt frei
Thursday, 1 November 2018
Jazztrends: Manfred Kniels neuster Streich
Seine Sporen verdiente Manfred Kniel in den 1970er Jahren bei der Frederic Rabold Crew und später beim Jazz Inspiration Orchestra, die beide damals zu den profiliertesten Jazzensembles der bundesdeutschen Szene zählten. Danach saß er im Quartett der Sängerin Lauren Newton auf dem Schlagzeug-Stuhl, wo er mit dem amerikanischen Vibrafonisten David Friedman zusammenspielte. Schon damals zeichnete sich Kniel durch große Virtuosität und eine humorvolle Exzentrik aus, Eigenschaften, die er bis heute beibehalten hat.
Als Ausgangspunkt wählte Kniel ein paar wenige Bausteine, die auf dem S.O.S.-Morsecode beruhen: dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz! Aus dieser Formel formte der Drummer einen 5/4-Takt, der als rhythmische Basis die Grundlage für jede der fünf Kompositionen bildet. Die Stücke strotzen vor Originalität und sind bis ins letzte Detail durchdacht und ausnotiert. Nur an genau ausgewiesenen Stellen wird der Improvisation Raum gegeben, die Ekkehard Rössle auf dem Saxofon und Keyboarder Hans Joachim Irmler in expressiver Weise nutzen. Während Rössle mit schlanken, singbaren Linien die Melodiekürzel der jeweiligen Komposition aufgreift und weiterspinnt, bringt Irmler – ehemaliger Keyboarder der Krautrock-Gruppe Faust – mit harschen Sounds Spurenelemente von Noise und Industrial ins Spiel. Die Sängerin Denise Taylor belebt mit dadaistischer Lautsprache das Geschehen, fügt den Kompositionen mit vokaler Finesse eine zusätzliche Klangfarbe hinzu. Dabei klingen die Liedverse manchmal wie Zaubersprüche einer magischen Beschwörung. Bezug über: records@nytingalemusic.de
Mehr Infos:
http://christophwagnermusic.blogspot.com/2013/03/jazztrends-fifty-fifty-strategien-der.html
Auf SWR2 in der Sendung RADIOPHON – MUSIKCOLLAGEN am Donnerstag, 29. November 2018 (21:03 - 22:00) ist ein Titel aus der S.O.S.-Suite von Manfred Kniel zu hören.
Wednesday, 20 June 2018
Schlachthof-Festival Sigmaringen, 21. Juli: Vorverkauf hat begonnen
Die andere Headliner-Band ist Embryo, mittlerweile schon eine Krautrock-Legende und seit fast 50 Jahren aktiv. Bei Embryo hat vor drei Jahren ein Generationswechsel stattgefunden, bei dem die Gründergeneration den jungen Mitgliedern den Staffelstab übergab. Heute leitet die Multi-Instrumentalistin Marja Burchard die Formation. Sie ist die Tochter von Embryo-Gründer Christian Burchard und hat schon seit über zehn Jahren mit der Gruppe gespielt. Die Posaunistin und Keyboard-Spielerin hat eine schlagkräftige Gruppe zusammengestellt, die mit einem kompakten Sound aufwartet, der auf mitreißende Weise psychedelische Klänge, Jazz, Krautrock und Weltmusik vereint. Mitglied von Embryo ist mittlerweile auch Gitarrist Jan Weißenfeldt alias JJ Whitefield, der vor Jahren mit den Poets of Rhythm das globale Funk-Revival losgetreten hat. Bevor Jim Kahr und Embryo die Bühne betreten, wird in den Ateliers am Nachmittag ein vielfältiges Musikprogramm geboten, das von Ausdruckstanz über Synthi-Sounds bis zu avantgardistischen Experimenten reicht. Wednesday, 6 June 2018
Schlachthof Festival, Sigmaringen: 21. Juli 2018
Termin: 21. Juli 2018
Beginn: 16 Uhr
Mehr Infos:
http://christophwagnermusic.blogspot.com/2018/03/schlachthof-festival-sigmaringen-21.html
Here they are:


Tuesday, 29 May 2018
Die Frédéric Rabold Crew wird fünfzig
In den 1970er Jahren hatte die Band ihre ganz große Zeit. Mit hochkarätigen Talenten wie dem Schlagzeuger Manfred Kniel, dem Pianisten Uli Bühl, dem Saxofonisten und dem Bassisten Fritz Heieck machte die Gruppe in ganz Deutschland Furore. „Mal swingte die Musik, mal war sie ‘funky’. Es gab Balladen und dann wieder total freie Sequenzen,“ erinnert sich Rabold. „Diese Mischung machte uns interessant. Die Kompositionen bildeten den Rahmen, in dem dann viel improvisiert wurde.“
Doch obwohl es damals richtig rund lief, blieb das große Geld aus, weil die Gagen immer durch 8 bis 10 Mitglieder geteilt werden mussten. „Das war nicht so schlimm,“ meint Newton. „Wichtig war, daß wir spielen konnten und so unsere Musik zu den Leuten brachten.“ Manchmal stiegen “Guest-Stars” wie Albert Mangelsdorff oder Manfred Schoof ein. Der Artikel erschien zuerst im Schwarzwälder Boten, große Tageszeitung im Südwesten
Thursday, 8 March 2018
Schlachthof-Festival Sigmaringen, 21. Juli 2018
Ateliers (nachmittags):
Ma Duo (Marja Burchard: Kalimba, Glocken, Space Echo + Magdalena Dzeco: Modern Dance)
Marja Burchard Magdalena Dzeco


Embryo, 2nd Generation (Krautrock, Ethnobeat + Psychedelic Jazz)
Embryo (2nd Generation)
Thursday, 30 November 2017
'Schoenhut'-Ausstellung in Göppingen + Nacht der Toy Pianos
Albert Schoenhut ist der Erfinder des Toy Pianos. Er wurde in Göppingen geboren, emigrierte dann 1866 nach Amerika, wo er seine höchst erfolgreiche Spielzeug- und Kinderklavierfabrik eröffnete. Jetzt widmet ihm das städtische Museum in Göppingen eine Sonderausstellung. Am 24. Februar 2018 findet als Rahmenprogramm eine 'Nacht der Toy Pianos' statt, mit Kappeler/Zumthor, Isabel Ettenauer und Fifty-Fifty.
A. Schoenhut Company
Manufacturers of Toys and Novelties

Die A. Schoenhut Company war vor 100 Jahren eine bedeutende Spielwarenfabrik in Amerika. Gegründet hat das Unternehmen der Göppinger Holzdrechsler Albert Schoenhut, der 1866 als junger Mann nach Philadelphia ausgewandert war. Das Geschäftsfeld war ihm nicht fremd: Bereits sein Vater und Großvater stellten in Göppingen Holzspielwaren her.
Zunächst reparierte der junge Einwanderer in einem Spielwarengeschäft Kinderklaviere. 1872 machte er sich selbstständig. Albert Schoenhut verwirklichte für sich den amerikanischen Traum – den Aufstieg aus kleinen Anfängen zum Großindustriellen und Millionär. In seiner Fabrik in Philadelphia, eine der größten Amerikas, wurden Puppen, Boote, Schwerter, Gewehre und Musikinstrumente für Kinder hergestellt. Zum erfolgreichsten Artikel im Sortiment entwickelte sich der 1903 vorgestellte Humpty Dumpty Circus. Mit seinen gelenkigen Clowns, Akrobaten und Tieren ließen sich – wie die Firma warb – „10001 erstaunliche Kunststücke“ vollführen.
Nach dem Tod des Firmengründers 1912 führten seine Söhne die Firma weiter, die als eine von wenigen unter den amerikanischen Spielwarenfabriken auch europäische Läden belieferte. In den wirtschaftlichen Krisenzeiten der 1930er Jahre ging das Unternehmen unter, lediglich die Herstellung der Toy Pianos wurde unter neuer Regie weitergeführt. Sie werden bis heute in Florida produziert. Das Kinderklavier – ursprünglich ausschließlich ein Spielzeug – ist heute auch ein anerkanntes Konzertinstrument. 1948 schrieb der US-amerikanische Komponist John Cage als Erster eine „Suite for Toy piano“.
Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt aus der Spielwarenproduktion der A. Schoenhut Company. Das Museum im Storchen unterstützten dabei mit Leihgaben und Dokumenten Angelika und Hermann Strauss, Igensdorf, Suzy Vincent, Milford/UK, der Schoenhut Collectors Club, die Historical Society of Pennsylvania/USA sowie die Schoenhut Piano Company LLC, St. Augustine/USA.
Begleitprogramm
Vortrag
Dienstag, 30.01.2018, 19:30 Uhr
Von Göppingen nach Amerika. Auswanderung im 19. Jahrhundert
Dr. Karl-Heinz Rueß, Melanie Köhler-Pfaffendorf
Museum im Storchen
Eintritt: 5 Euro (bis 18 Jahre frei)
Konzert
Samstag, 24.02.2018, 19:30 Uhr
Schoenhuts Traum – Nacht der Toy Pianos
Konzert mit Kappeler/Zumthor (Schweiz), Isabel Ettenauer (Österreich) und Fifty-Fifty: Manfred Kniel & Ekkehard Rössle (Deutschland)
Moderation: Musikjournalist Christoph Wagner, Hebden Bridge/UK
Zimmertheater im Haus Illig, Friedrich-Ebert-Straße 2
Eintritt: 24 Euro, Karten im Vorverkauf im Museum im Storchen zu 20 Euro
Matinee
Sonntag, 25.02.2018,11 Uhr
The Joy of Toy
Isabel Ettenauer spielt Toy Pianos von Schoenhut und Michelsonne
Anschließend Führung durch die Ausstellung
Museum im Storchen
Eintritt für Konzert und Führung: 10 Euro
https://www.goeppingen.de/,Lde/start/Kultur/Ausstellungen.html
Wednesday, 27 November 2013
Jazz im Zimmer: FIFTY FIFTY featuring Denise Taylor (Gesang)
cw. Letzten Samstag (23. November 2013) - mein Konzert des Jahres! Ein Hauskonzert unter dem Titel 'Jazz im Zimmer' in der Hohenstaufenstrasse in Stuttgart mit FIFTY FIFTY featuring der Vokalistin Denise Taylor.
Fotos: Manuel Wagner
"Let's Count" heisst das Album, das die Stuttgarter Gruppe FIFTY FIFTY letztes Jahr auf dem Klangbad-Label veröffentlichte. Der minimalistische Loop-Jazz des Gespanns Ekkehard Rössle (Saxofone) und Manfred Kniel (Schlagzeug, Toy Piano) wurde darauf auf höchst originelle Weise mit weiblicher Vokalistik kombiniert. Nicht wie man es erwarten würde: Der Gesang steht keineswegs im Vordergrund, sondern gliedert sich so präzise wie dezent in das musikalische Baukastenprinzip der Gruppe ein. Denise Taylor gospelhafter Gesang fügte im Konzert der rationalen reduzierten Musik des Duos eine seelenvolle Dimension hinzu. Die Gruppe ist ein Geheimtipp der deutschen Szene und bewegt sich ebenso weit weg vom Jazz-Mainstream wie von der freien Improvisation. Wirklich fantastisch!











