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Monday, 18 November 2024

Griechischer Rembetiko – heute heiter

GASTBEITRAG VON SIMON STEINER:


TO GNOSTO TRIO

Melancholie wie weggefegt

Fotos: Kostas Anagnostopoulos


Der Höhepunkt des 1. Athener Rembetiko Festival am 12. und 13. Oktober 2024 war To Gnosto Trio - „Das berühmte Trio“, mit Tassos Giannoussis an der Bouzouki, Panagiotis Katsimanis, Gitarre und Antonis Tzikas, Contrabass. Die drei Musiker geben sich gut gelaunt, singen, lachen, das Publikum tanzt, singt und klatscht. Prima Stimmung. Das Derbe oder Melancholische des Rembetiko ist wie weggefegt. Stürmischer Beifall!

To Gnosto Trio tritt seit 2005 regelmäßig in der Athener Taverne Klimataria auf. Ein historisches Lokal, das 1927 gegründet wurde und in dem unter anderem auch Markos Vamvakaris Mitte der 50er Jahre gespielt hat. Das Trio ist damit eines der am längsten bestehenden Rembetiko-Formationen in Griechenland mit über 3.500 Auftritten in den letzten 20 Jahren. Die drei Musiker lieben Rembetiko, spielen aber auch Weltmusik, Folk, Rock, Blues, Jazz oder Gypsiestyle. Rembetiko spielen sie auf ihre eigene Art und Weise. Contrabass, Phrasierung, freie Improvisation mit Session-Charakter und flinke Akkorde assoziieren sofort: Jazz!



Bouzoukispieler Tasos meint: "Nun, man spielt, was man hört, nichts anderes. Ich höre Rembetiko und Jazz seit ich ein Kind war, so führte es zur Verschmelzung dieser beiden Genres in meinem Spiel, ohne es absichtlich zu tun! Das Instrument ist also nur das Werkzeug, das Medium, um deine musikalische Persönlichkeit auszudrücken. Bouzouki kann Jazz, Rock, Funk sein, aber im Kern ist es immer Rembetiko!"

Gitarrist Panagiotis, der früher in der griechischen Rockband ENDELEXIA spielte, schrieb aus Piräus: "Rembetiko ist mit Jazz verbunden, vor allem aber mit Gypsy Jazz und Django Reinhardt. Das sind zwei Musikrichtungen aus der gleichen Zeit, die von Musikern aus sozialen Randgruppen geschaffen wurden. Das Gleiche gilt für den Blues in Amerika. Der ähnliche Lebensstil schuf eine Musik mit der gleichen Seele! Ich lasse viele Rockelemente in mein Spiel einfließen, besonders in den Songs von Markos Vamvakaris. In anderen Songs spiele ich so, wie Johnny Cash seine akustische Gitarre gespielt hat. Ich bin immer daran interessiert, dass unser Spiel groovy ist."

To Gnosto Trio live auf dem Festival: https://www.youtube.com/watch?v=idlRFQHmlhE


Thursday, 22 December 2022

Simon Steiner: Die transkulturelle Reise einer jüdischen Melodie

 Gastautor Simon Steiner

"Ich will eine Prinzessin"

 Die transkulturelle Reise einer jüdischen Melodie 

Musik ist immer grenzüberschreitend und verbindet. Das Rembetiko "Ich will eine Prinzessin" ist ein Beispiel für die Koexistenz unterschiedlicher Interpretationen in verschiedenen Ländern, in die sich der Song einbürgerte. 

 Schellack des Rembetiko Hits (Kounadis-Archive, alle Rechte)


Die wunderschöne Melodie des Rembetiko - Hits "Ich will eine Prinzessin", von Panagiotis Tountas, Piräus, 1936, wurde bereits 1910 von der jüdischen Klezmer-Band Stupels Vilna Orchestra in Vilna, Litauen, als Schlussteil des "Karaite Medley" aufgenommen, später auf dem Balkan und dem östlichen Mittelmeerraum, den USA und wieder in Griechenland. Der Musikwissenschaftler und Pianist Nikos Ordoulidis vom Eastern Piano Project verfolgte die Reise dieser wandernden Melodie anhand einer historischen Diskographie und konnte gemeinsame Einflüsse und originelle Veränderungen nachweisen.

Panagiots Tountas (Kounadis-Archiv, alle Rechte)


 Die Reise ist unendlich, denn Melodien sind grenzenlos. Es ist selbstverständlich, dass in Zukunft noch weitere Aufnahmen zu unserem Thema auftauchen werden. Wer sich in die Arrangements hinein fühlt, hört die Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der Melodie und versteht, warum sie Musiker aus Litauen, Serbien, der Ukraine, der Slowakei, Griechenland, Ungarn und Rumänien ermutigen, die Melodie in ihr lokales Repertoire aufzunehmen und zu verwerten. Auch der Gast-Autor dieser Zeilen hat sich mit Alain Domagala aus Marseille und dem Stuttgarter Stromraum-Tandem "eo" an die Prinzessin gewagt.

Mehr zum Thema: 

link zu diablog, in deutscher und griechischer Sprache:

https://diablog.eu/kuenste/musik/ich-will-eine-prinzessin-die-reise/

link zur Griechenland Zeitung:

https://www.griechenland.net/nachrichten/kultur/32257-%E2%80%9Eich-will-eine-prinzessin%E2%80%9C-eine-spurensuche

Wednesday, 31 March 2021

Niko Ordoulidis (Griechenland): Rembetiko dekonstruieren

GASTBEITRAG von SIMON STEINER:

Rembetiko dekonstruieren 

Niko Ordoulidis und X-Terra: The Eastern Piano Project 


Beim Herumsurfen auf youtube und auf der Suche nach modernen Interpretationen des griechischen Musik-Genres Rembetiko fiel mir Dora Spetsioti auf: Sie interpretierte alte Rembetika in neuem Stil, begleitet mit Klavier. Im Genre Rembetiko war das komplettes Neuland! Rembetiko und Klavier! So stieß ich auf Pianist, Universitätsprofessor und Musikwissenschaftler Nikos Ordoulidis von der Musikhochschule Ioannina, wo auch mein Freund und Gitarrist Vasilis Alexiadis studierte. Mit ihm improvisierte ich an mehreren Abenden in Stuttgart im MBK Keller und er zeigte mir ein paar Rembetiko-Kniffe. Zuvor war einige Jahre Konstantinos "Cby" in unserem Keller bei Live-Sessions dabei. Wir hatten nie Berührungsängste Noise, Jazz, Punk, Elektro und Rembetiko wild zu mischen. Warum auch! Aber kommen wir zu Niko Ordoulidis, diesem großen Geist! Er hebt Rembetiko und alte internationale Volksweisen auf ein neues Level.

Der Pianist wurde in den Bergen Mazedoniens in der kleinen Stadt Naousa geboren. Er lebte jahrelang in Thessaloniki und hat als Musiker und Musikwissenschaftler in Griechenland, Bulgarien, England, Italien und der Schweiz studiert und gearbeitet. Ordoulidis schreibt Musik für Soloklavier, Theater und Volksorchester. Er sucht nach Wegen, die vielfältigen musikalischen Redewendungen einer großen geografischen Spanne neu zu lesen, zu verstehen und zu verhandeln: Populäre Musik aus Osteuropa, dem Balkan und dem Mittelmeerraum. Er gründete verschiedene Formationen mit Studenten der Universität, an der er unterrichtet. 

Nun erscheint im April 2021 sein neues Album: X-Terra – The Eastern Piano Project. Das Album ist eine provozierende Nacherzählung alter Geschichten und Volksweisen, die von ihren ursprünglichen Orten in die Gegenwart transformiert werden. 

Niko Ordoulidis hörte früher zeitgenössische Rembetiko-Aufnahmen, hauptsächlich von George Dalaras. Als Niko 2000 für sein Studium nach Thessaloniki zog, begann er dort als professioneller Musiker zu arbeiten und spielte Klavier, wo es nur ging. Diese Jahre haben seine Liebe zu Rembetiko geprägt. In dieser Phase promovierte Niko und er studierte alte griechische Volksweisen. Ihm war klar, dass es einen Code geben kann, um alte Weisen heute wieder "zum Sprechen zu bringen". Nun entstand ein neues Album, Niko, wie immer am Klavier, mit Akis Pitsanis als Sänger. Auch Pitsanis erneuert Traditionen, "die weder Herkunftsort noch Nationalität haben. Alte Repertoires modernisieren, in neue Kleidungsstücke hüllen - lässig, aber zeitgemäß. Das Alte ist sein Werkzeug, um das Neue zu erschaffen," liest man in dem Begleittext des Albums X-Terra

Rembetika und andere alte Volksweisen füllen das Album: Lieder von Vassilis Tsitsanis von 1940 und Kostas Skarvelis, von 1934 sind dabei, ein Volkslied von ca.1910, "I want a princess", das bereits in Litauen, Serbien, Rumänien, Ungarn, der Ukraine, Russland und natürlich Griechenland aufgenommen wurde, komponiert auf der damals üblichen Mandoline, von dem genialen Panagiotis Tountas, 1936. Ein anderes traditionelles Lied nennt sich "Der Metzger", das seit 1920 immer wieder aufgenommen wurde, mal auf griechisch, auf türkisch oder als Klezmer-Song. Eine Bearbeitung des großen Rembetiko-Star Marko Vamvakaris ist vertreten und eine alte Weise aus Kleinasien, ein Carol von Geflüchteten.

Nach welchen Kriterien habt ihr die Tracks ausgewählt?

NO: Jeder von uns hat die alten Stücke schon lange auf die eine oder andere Weise gespielt, mehrmals und in verschiedenen Kontexten. Es gibt einen Zeitpunkt, da werden einem die Lieder in gewisser Weise langweilig. Es kommt vor, dass man selbst meint, sein Lied, oder seine eigene Schöpfung zu spielen. Deshalb sucht ein Musiker nach neuen Wegen, in denen er zusätzliche Linien, zusätzliche Ornamente, zusätzliche Ausdruckseigenschaften usw. hinzufügt. So entstehen eigene Kreationen.

Ihr nennt euer neues Werk ein "Avantgardistisches Meta-Folk-Album"....

NO: Leute, die dem seriösen oder klassischen Elite-Musiknetzwerk angehören, ordnen unser Projekt als populär ein. Das populäre Musiknetzwerk meint genau das Gegenteil und definiert uns als klassisch. Wir dekonstruieren das Alte, wir modernisieren alte Botschaften und überprüfen Begriffe wie Cover-Song. Die Originalstücke werden während der Aufführung / Probe weitgehend verändert. Dipole wie: traditionell-modern, Ost-West, eigen-fremd, wissenschaftlich-populär sind Denkansätze aber drücken nicht das ganze Werk aus. Diese Dipole sind eher politische als künstlerische Begriffe. Ich komponiere alte Geschichten neu und verwende zeitgenössische und ungewöhnliche Sprachen. Ich glaube, dass ein Stück viele Lesearten, viele Identitäten und viele Formen hat. Und es ist nie zu Ende!

Was können wir zukünftig von dir erwarten?

NO: Ich habe zusammen mit der Sängerin Dora Spetsioti an einem neuen Projekt mit dem Titel "Café Concert" gearbeitet. Es wird sich mit einigen der beliebtesten Melodien aus der historischen Diskographie Osteuropas, des Balkans und des Mittelmeers befassen. Songs auf Türkisch, Sephardisch, Jiddisch, Serbisch, Griechisch und mehr. Dieses Projekt wird auch Videokunst beinhalten.


X-TERRA auf youtube:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLVntBt6ykzddQ_74lVSwM3c3alxbNWmOD

www.ordoulidis.gr

www.eastern-piano.com

www.youtube.com/ordoulidis

www.facebook.com/EasternPiano


Mehr zum Thema Rembetiko:

http://christophwagnermusic.blogspot.com/2020/12/das-kosmopolitische-smyrna-und-seine.html


Wednesday, 9 December 2020

Der alte Klang von Thessaloniki

Polyglotte Vielstimmigkeit

 

Die griechische Vokalistin Savina Yannatou verbindet Folklore, Jazz und gewagte Improvisationen auf vielfältige Weise


 

cw. “Die Lieder sind eine melancholische Erinnerung, die als Utopie in die Zukunft scheint”, sagt Savina Yannatou über ihr “Thessaloniki”-Programm. Mit der Gruppe Primavera en Salonico hat die Sängerin aus Athen seit Jahren Lieder des Mittelmeerraums und des Balkans gesammelt, erforscht und aufgeführt. Die Songs, die von Thessaloniki handeln, haben sie nun zu einem Programm zusammengestellt, das als eine Hommage an das multikulturelle Erbe der nordgriechischen Hafenstadt zu verstehen ist und ungeheuer bunt und vielfältig klingt. 

 

Die Songs stammen aus der Epoche vor dem 1. Weltkrieg, als Thessaloniki noch zum osmanischen Reich gehörte und Selanik hieß. Damals lebten Griechen, Türken, Roma, Bulgaren, Serben, Mazdeonier, pontische Griechen, Sephardim und Armenier einigermaßen friedlich in der Stadt, wobei jede Volksgruppe ihre eigenen Bräuche, Dialekte und Sprachen sowie ihre eigene Musik und Lieder pflegte. Laut Zensus aus dem Jahr 1913 waren die Juden mit knapp 40 % die größte religiöse Gruppe, gefolgt von Muslimen (ca. 30%) und christlich-orthodoxen  Griechen (ca. 25%). Das machte Thessaloniki zu einem kosmopolitschen Schmelztiegel, einem polyglotten Laboratorium kultureller Diversität. Manche betrachteten “Salonicco” als eine jüdische Stadt mit orientalischer Flair und kosmopolitischer Amosphäre, als “kleines Jerusalem an der Ägäis.” Damals sprühte das städtische Leben vor Aktivitäten und Geschäftigkeit, neue Ideen zirkulierten, die sich an westlichen Werten orientierten.

 

So reichhaltig das Gewirr der Stimmen, Sprachen und Dialekte, so vielfältig waren die musikalischen Stile, die sich an dieser Schnittstelle zwischen Orient und Okzident begegneten und vermischten: Sephardische Lieder, orientalische Melodien, die Gesänge der Kantoren, sowie Tanzweisen vom Balkan waren zu vernehmen. Auch erste Rembetiko-Nummern schallten durch die hügelige Altstadt oder wurden in den Café-Amans und Tavernen der Unterstadt am Hafen angestimmt. Als Ursprungsort des Rembetiko gilt die Festung Eptapyrgio auf der Akropolis Thessalonikis, einst als Gefängnis genutzt, wo dieser Stil der zwielichten Halbwelt von inhaftierten Ganoven, Haschischrauchern, Streunern und Taschendieben Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt worden sein soll. Aus diesem “Melting Pot” an Liedern und Melodien schöpfen Savina Yannatou und Primavera en Salonico ihr Programm.

 

Neue Instrumente und Klänge, wie das Akkordeon, die Klarinette und die Geige, fanden ihren Weg ins traditionelle Repertoire, auch orientalische Klangerzeuger wie die Ney-Flöte, die Laute Oud sowie die Qanun-Zither wurden benutzt. Das alles verschmolz zu einem großen musikalischen Esperanto. Savina Yannatou setzt mit dem Primavera en Salonico-Ensemble die Klänge auf überzeugende Weise ins Szene, reichern sie mit eigenen Ideen und Improvisationen an. “Es ist der Blick auf das historische Thessaloniki durch die Augen der verschiedenen Volksgruppen und beinhaltet Klagelieder, Liebeslieder und Heimweh-Lieder, die oft eine metaphorische Bedeutung besitzen. In ihnen kreuzt sich das Schicksal der Menschen mit dem Schicksal der Stadt,” erklärt die Sängerin.  

 

Eine Serie von “Katastrophen” mit Kriegen, Zwangsumsiedlungen, Deportationen, Genoziden und schließlich dem Holocaust, dem die meisten der über 60000 jüdischen Einwohner von Thessaloniki zum Opfer fielen, zerstörte das multikulturelle Gewebe der Stadt. “Es geht darum: Nicht zu vergessen!”, sagt Savina Yannatou, “nicht das kosmopolitische Erbe, nicht die polyglotte Vielfalt, nicht die Opfer von Krieg, Gewalt und Rassenwahn.” 

 

Savina Yannatou & Primavera en Salonico: Songs of Thessaloniki (ECM)


 

Wednesday, 26 June 2019

Nachruf von Simon Steiner auf Stelios Vamvakaris - Rembetiko-Star

REMBETIKO

GASTBEITRAG VON SIMON STEINER:

Nachruf auf Stelios Vamvakaris - in den Fußstapfen von Markos

Mitte Juni überschlug sich die griechische Medienlandschaft. Auf allen Kanälen und Diskussions-Foren herrschte gleichzeitig Trauer und Verehrung: Stelios Vamvakaris ist tot. Die Rembetiko-Community und das griechische Bürgertum weinte. Bouzouki-Spieler, Komponist und Sänger Stelios Vamvakaris, geboren am 2. März 1947 in Piräus, Sohn des sogenanntem Rembetiko-Patriarchen Markos Vamvakaris war ein Star im Rembetiko-Kosmos. Die Königin der Rembetiko-Instrumente, die einst verruchte und verbotene Bouzouki war für Stelios Herz, Leib und Seele. Der große Mann mit dem weißen Pferdeschwanz starb am 17. Juni in Athen an Herzversagen. Leider, so heißt es, war er dem hedonistischen Rembeten-Lifestyle aus Alkohol und Drogen erlegen. "Wasserpfeife, Wein und Bier, grüß dich Markos aus Syros!" sang Stelios mit ähnlich tiefer und rauher Stimme wie sein Vater.

Stelios' Stil war Blues - und Rock betont. Die Melancholie des Rembetiko drückte Stelios kraftvoll aus, bewusst langsam und schwer. In Markos' Μόρτισσα Χασικλού, Mortissa Chasiklou, einer bluesigen Nummer, ähnlich der Bluestonleiter, wie wir sie von "Sunshine of your love" von CREAM kennen, lässt er die tief gestimmte Saite stets mitschwingen und, ganz untypisch für Rembetiko, auch schleifen, er zieht an den Tönen seines Vaters, als wolle er ihn zum Leben erwecken und verpasst ihnen einen neuen, dirty Sound. Jeder Ton ist eine Wucht. Eine Hymne auf die verrauchte Kneipenwelt der leichten Mädchen und die Herumtreiber in Athen und Piräus, der Macker, der Magkes der 30er Jahre.

Louisiana Red & Stelios


So war es nicht verwunderlich, dass Stelios mit John Lee Hooker and Louisiana Red zusammen spielte. 
1977 startete Stelios mit seiner Debut LP. Mit seinem Bruder Domenikos wirkte er bei George Dalaras' Live DCD "A tribute to Markos Vamvakaris - Afieroma ston Marko" mit. Stelios begleitete Alex Kapranos von der Band FRANZ FERDINAND bei dem Rembetiko-Klassiker "Ta Matoklada Sou Lampoun" von Markos im Barbican Centre 2015. Stelios spielte mit großen Rembetiko Musikern, komponierte Filmmusik und begleitete griechische Pop-Größen. Stelios war mit Maria Tol verheiratet, der Schwester des niederländischen Palingsound-Duos TOL&TOL. 
Stelios' taximi, die Improvisationen, sind spirituelle Reisen in Geschichte und Gegenwart des REMBETIKO.
Kalo taxidi Stelios! Gute Reise!

Anspieltipp:

Μόρτισσα Χασικλού, Mortissa Chasiklou