Hey, Mr. Tambourine Man!
Friday, 24 May 2024
Heute wird Bob Dylan 83 Jahre alt
Wednesday, 14 February 2024
SCHEIBENGERICHT 26: Aoife O’Donovan – All my Friends
Folk mit Orchester-Fülle
Seit mehr als zwanzig Jahren ist Aoife O’Donovan als Singer-Songwriterin aktiv. Anfangs war sie Mitglied diverserer Neo-Folk-Gruppen, um sich danach einen Namen als Solokünstlerin zu machen. Nun legt die Sängerin aus Brooklyn ein Album vor, das das Format einer Folkband sprengt, indem sie ihre Songs in aufwendige Orchester-Arrangements kleidet. Auf dem Eröffnungslied „All my friends“ gelingt das überzeugend, wobei der Chorgesang und die Bläserharmonien den hymnenhaften Charakter des Songs unterstreichen. Auf anderen Lieder scheint sich der Aufwand weniger zu lohnen.
Inhaltlich kreisen die neun Titel um die Anfänge der Frauenbewegung, als Anfang des 20. Jahrhunderts Suffragetten in den USA das Frauenwahlrecht erkämpften. O’Donovan stellt Carrie Chapman Catt, die Anführerin der Suffragetten, ins Zentrum ihrer Lieder. Einzelne Songs thematisieren, gespiekt mit Zitaten aus Reden von Chapman Catt, verschiedene Etappen des erbitterten Kampfes. Zum Abschluß unterstreicht eine Interpretation von Bob Dylans „The Lonesome Death of Hattie Carroll“ die Aktualität des Themas und macht deutlich, dass dieser Kampf noch lange nicht gewonnen ist.
Aoife O’Donovan: All my Friends (Yep Roc Records)
Tuesday, 18 July 2023
Buchbesprechung: Bob Dylan über den modernen Song
Alchemie des magischen Songs
Bob Dylans musik-philosophische Spaziergänge
cw. Bob Dylan hat wieder ein Buch geschrieben, allerdings keine Fortsetzung seiner Autobiographie, sondern eine „Philosophie des modernen Songs“. Darin analysiert er 66 zeitgenössische Lieder, denen er ein paar grundlegende Erkenntnisse abgewinnt.
Dylan geht nach einem bestimmten Schema vor: Zuerst wird der Inhalt eines Songs erläutert. Er erklärt, um was es eigentlich geht. Dann stellt er das Lied in seinen Kontext, erläutert den Zusammenhang, in dem es historisch, sozial oder politisch steht, und liefert relevante Informationen zum Interpreten, Verfasser oder Produzenten, als Besteck zur Interpretation.
Dylan vergleicht den einen Song mit anderen aus dem selben Themenkreis und stellt die eine Fassung ins Verhältnis zu einer anderen, um so die jeweiligen Besonderheiten herauszuarbeiten, wobei er nicht nur bei einer Theorie des guten Songs landet, sondern bei Erkenntnissen und Lehren über das Leben allgemein.
Unter den 66 Songs sind Lieder aus allen möglichen Stilen. Sie stammen aus dem Tin Pan Alley-Repertoire, aus Blues, Folk, Hillbilly, Country, Rock und Pop. Etliche gehören nicht zum Allgemeingut der Hits, die jeder kennt. Vielmehr sind es Lieder aus Bob Dylans geheimen Song-Universum. Das ist heutzutage kein Manko mehr, weil ja auf Computer-Knopfdruck jeden Song sofort zu hören ist. So werden Dylans Liederkundungen zur spannenden Entdeckungsreise.
Als Kontrastprogramm nimmt sich Dylan auch Gassenhauer wie „Black Magic Woman“ (Santana) oder „My Generation“ (The Who) vor, über die er ebenfalls Erhellendes mitzuteilen weiß und gleichzeitig mit ein paar Weisheiten aufwarten kann. Etwa: „Was zählt, sind die Gefühle, die ein Song bei seinen Hörern in Hinblick auf das eigene Leben hervorruft.“
Eine zweite Erkenntnis entwindet er dem Song „Blue Moon“ gesungen vom amerikanischen „Crooner“ Dean Martin, einem unverwüstlichen Evergreen. „Sein Reiz liegt in seiner Rätselhaftigkeit“, schreibt Dylan, um dann zu urteilen: „Die Einfachheit des Textes macht es universell, aber es enthält zugleich genügend Details, die es davor bewahren, gewöhnlich zu sein.“
Am Schluß bleibt die Erkenntnis: Ein guter Song ist komplex, was nicht schwierig bedeutet, sondern emotional vielschichtig. Hinter Freude kann sich Trauer verbergen, während Trauer zu einer Quelle der Freude werden kann. Bob Dylan, der Meister, weiß wovon er spricht.
Bob Dylan: Die Philosophie des modernen Song.
(C.H. Beck; 352 Seiten, reich bebildert; Euro 35.-)
Monday, 18 April 2022
SCHEIBENGERICHT: COWBOY JUNKIES – SONGS OF THE RECOLLECTION
SCHEIBENGERICHT 1
COWBOY JUNKIES – SONGS OF THE RECOLLECTION (Proper Records)
Wertung: 3 ½ von 5
cw. Mit Mundharmonika, Akkordeon, Orgel, Pedal-Steel-Gitarre, Schlagzeug und Baß prägten die Cowboy Junkies in den später 1980er und frühen 1990er Jahren den Sound einer alternativen Folk- und Countrymusik, die heute unter der Ruprik „Americana“ firmiert. Die kanadische Band stand für einen sanft-träumerischer Gruppenklang in zumeist gemächlichen Tempi, über dem Margo Timmins‘ engelhafter Gesang schwebte.
Oft besaß ihr reduzierter Folkrock eine experimentelle Dimension, die jedoch immer dem jeweiligen Stück diente und nie zum bloßen Selbstzweck verkam. So nahm die Gruppe 2020 einen Song namens „Ornette Coleman“ auf, mit dem die vier Musiker dem Erfinder des Freejazz die Ehre erwiesen und der im Mittelteil ein verwaschenes Saxofonsolo im explodierenden Coleman-Stil enthielt. Diese Aufnahme war ein Rekurs auf die formative Phase der Band, als Gitarrist Michael Timmins und Bassist Alan Anton in London in einem Ensemble für frei-improvisierte Musik spielten. So faltete sich das kreative Spektrum der Band immer weiter auf.
Von Anfang an schulten die Cowboy Junkies ihren Stil an Coverversionen. Auf ihrem Debutalbum von 1986 war nur eine einzige Eigenkomposition zu finden, und danach gab es kaum ein Platte, die nicht mindestens ein oder zwei Covers enthielt. Nachdem sie 2007 mit dem amerikanischen Singer-Songwriter Vic Chesnutt zusammengearbeitet hatten, nahmen sie 2011 nach Chesnutts Selbstmord ein ganzes Album mit seinen Songs auf.
Mehr als 35 Jahre nach ihrem Debut und immer noch in der Urbesetzung spinnt die Band der Geschwister Timmins aus Toronto diesen Faden jetzt mit ihrem 19. Studioalbum weiter, das ausschließlich aus Neufassungen von Songs von David Bowie, Bob Dylan, The Rolling Stones, Neil Young, Gram Parsons, Gordon Lightfoot und The Cure besteht.
Für diese Art von „Recollection“ (=Erinnerung) haben die Cowboy Junkies einfach neun ihrer "favourite songs" ausgewählt, von denen vier bereits veröffentlicht waren. Am überzeugenstens gerät wiederum ein Lied von Vic Chesnutt. Im Original folgt bei „Marathon“ auf Chesnutts Gesang eine längere Passage anschwellender flirrender Geigentöne, ein experimenteller Hakenschlag, den die Cowboy Junkies in ein Crescendo ratternder Gitarrensplitterklänge übersetzen. Durch den zweistimmigen, gehauchten Gesang erhält das Lied eine eindringliche Atmosphäre, ein Düstersong, dessen Grad an Intensität sich ohne Frage mit dem Original messen kann, wobei die Cowboy Junkies im Refrain die Melodie noch markanter akzentuieren, was der Einspielung eine noch singhaftere Qualität verleiht – berührend!
Hörproben:
Vic Chesnutt – Marathon
Cowboy Junkies – Marathon vom Album "Songs of the Recollection" (youtube)
Wednesday, 11 August 2021
Die Mundharmonika@200
Domäne des Blues
Die Mundharmonika wird 200 Jahre alt – einst war sie das populärste Musikinstrument der WeltBob Dylan
cw. Bob Dylan, die Beatles und Rolling Stones, Stevie Wonder, Bruce Springsteen und Neil Young hießen die Popgrößen, mit denen die Mundharmonika in den 1960er und 1970er Jahre noch einmal im Rampenlicht stand – ein letztes Mal! Seither verlor sie kontinuierlich an Attraktivität und wurde mehr und mehr an den Rand der populären Musik gedrängt. Nur in den Reservaten des Blues und in den Domänen von Country und Folk hat sie ihren Platz behauptet. Natürlich taucht heute die Mundharmonika weiterhin ab und zu im Pop auf, etwa auf Taylor Swifts Album „Folklore“ von 2020, doch ist das kaum mehr als das punktuelle Aufklingen einer Tradition, die sonst in der populären Musik nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Denn – Hand aufs Herz: Welcher Teenager läßt sich im Zeitalter von iPhone und iPad noch von einer Harmonika begeistern?
Die Mundharmonika war ein Musterbeispiel für Teilhabe und Inklusion. Durch sie war nun jeder in der Lage, selber Musik zu machen, denn selbst Habenichtse konnten sich eine Harmonika leisten. Dabei war der „Goschenhobel“ nicht nur unter der männlichen Jugend verbreitet, auch Mädchen spielten „Mundharfe” und zwar recht häufig. Unter Sennerinnen in den Alpen war das Instrument besonders beliebt, weil es auf den einsamen Almen oft die einzige musikalische Unterhaltung bot.
Mit raffinierten Werbemethoden stimulierten die Hersteller den Absatz. Das Design und die Verpackung wurden jeweils den neusten Moden und Trends angepasst. Es gab ein „Wandervogel“-Modell für die Jugendbewegung um die Jahrhundertwende, eine „Turner-Harmonika“ für die aufkommende Sportbewegung. Mit Marken wie „Helvetia Harmonica“ wurde patriotische Gesinnung zur Umsatzsteigerung genutzt, während ein Hersteller mit einem Instrument in Form einer Granate um 1914 von der grassierenden Kriegsbegeisterung zu profitieren versuchte.
Harmonika-Schachtel (Sammlung: Harmonikamuseum Trossingen)
Die Verkaufsstrategie ging auf. Auf dem Höhepunkt des Harmonikabooms vor ca. hundert Jahren exportierte allein die Firma Hohner aus Trossingen Instrumente in über einhundert Länder. Die Umsatz explodierte geradezu. Hatte Hohner im Jahr 1877 neunzigtausend Harmonikas hergestellt, so betrug der Verkauf zehn Jahr später schon eine Million, um zur Jahrhundertwende jährlich auf vier Millionen anzuwachsen. Und damit war noch lange nicht das Ende des Wachstums erreicht. Ungläubig betrachteten selbst die Fabrikanten die Unersättlichkeit des Marktes. Auf dem Höhepunkt der Entwicklung verließen jährlich ungefähr 50 Millionen Stück die Fabrikhallen der Firmen Hohner, Koch , Weiss, Hotz, Böhm oder Rauner in Trossingen und Klingenthal (Sachsen), und viele landeten in Amerika: Schiffsladungsweise ging die „Mouth Organ“ in die Vereinigten Staaten.
Werbeplakat (Sammlung: Harmonikamuseum Trossingen)
Sonny Boy Williamson
Grégoire Maret
Buch: Christoph Wagner: Die Mundharmonika - ein musikalischer Globetrotter. Transit:Verlag; Berlin 1996. 214 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Wednesday, 19 May 2021
BOB DYLAN@80
König im Pop-Olymp
Am 24. Mai feiert Bob Dylan seinen 80. Geburtstag – der amerikanische Barde mit der rauchigen Stimme ist einer der weltweit einflußreichsten Musiker der letzten Jahrzehnte
cw. Seine Songs zählen längst zum Allgemeingut und sind ins kollektiven Gedächtnis der Menschheit eingesickert. Bob Dylan hat im Laufe seiner 60jährigen Karriere eine beachtliche Liste von Liedern geschrieben, die zu Gassenhauern und Evergreens wurden und denen die Folk- und Popmusik entscheidende Impulse verdankt. „Blowin‘ in the Wind“ ist wohl sein bekanntester Song. Aber auch andere Lieder haben es in sich: „The Times They are A-Changin‘“ wurde zur Hymne des Jugendrebellion der 1960er Jahre, „A Hard Rain‘s A-Gonna Fall“ zum Protesthit gegen die Atombombe und „Masters of War“ zum ultimativen Anti-Kriegslied, was Bob Dylan zum bedeutensten Liedermacher der Gegenwart macht. 2016 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet, eine Würdigung, die ihm einen Platz im Pop-Olymp sicherte, gleich neben Elvis, den Beatles und den Rolling Stones. Am 24. Mai wird Bob Dylan 80 Jahre alt.
Dylan wuchs als Robert "Bobby" Zimmermann in Hibbing, Minnesota auf. Seine Großeltern waren jüdische Einwanderer aus Rußland und Litauen, die auf der Flucht vor Pogromen Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA emigriert waren. Sein Vater betrieb einen kleinen Elektro-Laden. Die Stadt hatte wenig zu bieten. Inspiriert von den Songs von Hank Williams und Gene Vincent im Radio, brachte sich der Teenager selbst das Piano- und Gitarrenspiel bei. Während seines Studiums in Minneapolis trat er mit Rock ‘n‘ Roll-Bands in Studentenclubs auf und nannte sich fortan Bob Dylan aus Bewunderung für den walisischen Dichter Dylan Thomas und auch um dem grassierenden Antisemitismus zu entgehen.
Anfang der 1960er Jahre wagte er den Sprung nach New York, wo in Greenwich Village in Manhattan eine lebendige Folkszene blühte. Es war eine eng geknüpfte Gemeinschaft von Bohemiens, die mehr oder weniger in den Tag hineinlebten. Politisch links gepolt, engagierten sich viele in der Bürgerrechtsbewegung – Protest war an der Tagesordnung.
Das Interesse des jungen Folkmusikers entwickelte sich in zwei Richtungen. Zum einen hörte er Aufnahmen der alten, vergessenen Folk- und Bluessänger aus den 1920er Jahren und ahmte sie nach. Sein Debut-Album von 1962 ist voll von alten Balladen und Moritaten. Solche Folksongs dienten ihm als Inspiration und Vorbild für eigene Lieder. Bald schrieb er Songs, die über das Alltägliche oder konkrete Zeitereignisse hinausgingen, häufig die Grenze zwischen Realem und Fiktivem verwischten und gleichzeitig traditionell und zeitgemäß waren, dazu in Melodien gefaßt, die Ohrwurm-Qualitäten besaßen.
Bob Dylan trat mit Schlaggitarre und Mundharmonika um den Hals in Kellerclubs wie dem „Gaslight“, „Folk City“ oder dem „Café Wah?“ auf, wo nach der Darbietung der Hut rumging. In diesen „schummrigen, unterirdischen Höhlen“ (Bob Dylan) hörte er die Rebellensongs der Clancy Brothers, die Protestlieder von Pete Seeger und die Gedichte des Beatpoeten Allen Ginsburg. Tagsüber arbeitete er an neuen Songs, wenn er nicht sein Idol, den Politsänger Woody Guthrie, im Krankenhaus besuchte, der an einem unheilbaren Nervenleiden litt, um ihm am Krankenbett auf Wunsch seine eigenen Lieder vorzusingen.
Produzent John Hammond von Columbia Records erkannte sein Talent und nahm den jungen Songwriter unter Vertrag. Der Durchbruch ließ auf sich warten. Erst mit seinem zweiten Album zeigte die Erfolgskurve nach oben. Die Medien wollten ihn zum Messias der jungen rebellischen Generation machen, ein Ansinnen, das er brüsk von sich wies. Nur Protestsänger zu sein, kam ihm wie eine Falle vor.

Inzwischen Familienvater, verließ Bob Dylan Manhattan und zog aufs Land nach Woodstock im Bundesstaat New York. Doch Fans, Schmarotzer und Revoluzzer spürten ihn auf und bedrängten ihn mit ihren Anliegen, während Paparazzis sein Haus belagerten, was seinen Alltag zum Alptraum werden ließ. Im Sommer 1967 verletzte er sich bei einem Motorradunfall so schwer, dass er eine monatelange Zwangspause einlegte. „In Wahrheit wollte ich der Tretmühle den Rücken kehren“, räumte er später ein. Er nutzte die Auszeit und verbrachte Monate mit den Hawks in ihrem Haus „Big Pink“ in der Nachbargemeinde West Saugerties, um im Keller an neuen Songs zu basteln, die gleich auf Tonband aufgenommen wurden. So entstanden die „Basement Tapes“, die von der Kritik als geglückte Mischung aus unterschiedlichen Folktraditionen wie Rock ‘n‘ Roll, Blues, Gospel, Country, Folk und Cajun gepriesen wurden.
In den Jahren vor der Pandemie war Bob Dylan weltweit ziemlich rastlos unterwegs. Die Auftritte, die er mit einer verjüngten Band aus äußerst routinierten Profis bestritt, konnten recht unterschiedlich ausfallen. War Dylan gut gelaunt avancierten sie zu Glanznummern, war seine Stimmung mau, wurden die Konzerte lustlos und uninspiriert abgespult. Ohne jemals groß aufzublicken oder auch nur ein paar Worte an seine Fans zu richten, verschwand er so schnell wie möglich wieder von der Bühne. Dagegen waren seine Plattenveröffentlichungen durchgehend von solider bis exzellenter Qualität, gediegene Alterswerke, denen die Eitelkeit der Jugend völlig abging.
Doch Dylan ist selbst im hohen Alter noch aktiv. Seine aktuelle Veröffentlichung „Rough and Rowdy Ways“ – das 39. Studioalbum in 60 Jahren – läßt kein Nachlassen der Kräfte erkennen. Darüber hinaus betätigt er sich seit 2006 auch als Radio-Discjockey in seiner „Theme Time Radio Hour“ und ist seit neustem auch unter die Whiskey-Fabrikanten gegangen – Marke: Heaven’s Door. „Mr. Tambourine Man“ sprüht weiterhin vor Kreativität.
Der Text erschien zuerst im SCHWARZWÄLDER BOTE, große Tageszeitung in Südwestdeutschland.












